06.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:58

Nachrichten von Freitag, 06.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

China und USA im Handelskrieg

Die US-Strafzölle gegen China sind in Kraft getreten. Seit Mitternacht Ortszeit in den USA gelten die Zölle von 25 Prozent auf chinesische Produkte im Wert von 29 Milliarden Euro. Sie betreffen 818 Produkte, darunter Autos, Flugzeugteile und Festplatten. Peking hatte bereits zuvor angekündigt, mit Gegenzöllen in gleicher Höhe reagieren zu wollen. Der Schwerpunkt soll auf US-Agrarimporten liegen.

 

Große Koalition einigt sich auf Asylpaket

Nach wochenlangem Machtkampf in der Union und Ärger in der Koalition haben sich CDU, CSU und SPD auf eine gemeinsame Linie im Streit über den Umgang mit Flüchtlingen geeinigt. Kernpunkte sind beschleunigte, auf 48 Stunden begrenzte Verfahren für in anderen Ländern registrierte Asylbewerber an den Grenzen, wie SPD-Chefin Andrea Nahles und Innenminister Horst Seehofer nach einem Treffen des Koalitionsausschusses sagten. Statt von "Transitzentren" ist nun von "Transitverfahren" die Rede. Zudem setzte die SPD durch, dass noch in diesem Jahr ein Einwanderungsgesetz auf den Weg gebracht werden soll.

 

Iran reichen EU-Vorschläge für Erhalt von Atomdeal nicht

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat sich unzufrieden mit einem EU-Angebot zur Rettung des nach dem US-Ausstieg wackelnden internationalen Atomabkommens gezeigt. Das von den Europäern vorgelegte Paket mit Wirtschaftsmaßnahmen gehe nicht weit genug, sagte Rohani nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einem Telefonat. In einem Telefongespräch mit Kanzlerin Angela Merkel habe Rohani bemängelt, dass dem Paket ein Aktionsplan oder ein klarer Fahrplan für die Fortsetzung der Zusammenarbeit fehle, meldete die Agentur Tasnim.

 

Russland blockiert UN-Erklärung zur Lage in Südsyrien

Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine gemeinsame Erklärung zur Lage im Süden Syriens nach den verstärkten Luftangriffen auf die Rebellengebiete in der Region Daraa einigen können. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja sagte, sein Land bezweifle die UN-Angaben zur Zahl der Vertriebenen. Der Chef des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Filippo Grandi, hatte zuvor gewarnt, dass wegen der Offensive rund 750.000 Menschenleben in Gefahr seien. Mehr als 320.000 Bewohner seien wegen der Kämpfe auf der Flucht. Daraa ist eine der letzten Regionen, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen.

 

Tote und Vermisste nach Schiffsunglück vor Thailand

Nach dem Untergang eines Touristenbootes vor der thailändischen Urlaubsinsel Phuket sind sieben Leichen im Meer gefunden worden. Die Marine habe die Toten am Freitagmorgen entdeckt, so eine Sprecherin. Damit sind nun insgesamt acht Tote offiziell bestätigt, Dutzende werden noch vermisst. Das für Tauchausflüge genutzte Boot "Phoenix" mit überwiegend chinesischen Touristen an Bord war am Donnerstag in einen Sturm geraten und gekentert. Nach Behördenangaben wurde knapp die Hälfte der rund 90 Menschen an Bord gerettet.

 

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