06.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.02.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 06.02.2019 – langsam gesprochen als MP3

US-Präsident Trump: Zweiter Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Ende Februar

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden sich erneut treffen. Die Zusammenkunft werde am 27. und 28. Februar in Vietnam stattfinden, kündigte Trump bei seiner Rede zur Lage der Nation in Washington an. Der vorherige Gipfel vor gut sieben Monaten in Singapur war das erste Mal, dass ein US-Präsident mit einem nordkoreanischen Machthaber zusammenkam. Damals betonte Kim zwar seine Bereitschaft zur "kompletten Denuklearisierung", also zur atomaren Abrüstung. Doch gab es keine konkreten Zusagen. In seiner Rede warb Trump zudem für seine umstrittene Grenzmauer.

 

Amnesty: Emirate versorgen Milizen im Jemen mit westlichen Waffen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgeworfen, Milizen im Jemen mit westlichen Waffen zu versorgen. Ein Bericht dokumentiert, wie in großem Umfang Panzerfahrzeuge, Mörsersysteme und Gewehre über die Emirate dorthin gelangt seien. Die Milizen begingen nachweislich Kriegsverbrechen, hieß es. Erst im September hatte die Bundesregierung einer Waffenlieferung von Gefechtsköpfen an die Emirate zugestimmt. Die Opposition kritisiert die Lieferungen an die im Jemen-Krieg beteiligten Länder.

 

Venezuela blockiert Grenzübergang und Hilfsgüter aus Kolumbien

Vor einer internationalen Hilfslieferung haben venezolanische Soldaten nach Oppositionsangaben einen Grenzübergang zu Kolumbien blockiert. Ein Tanklastwagen und ein riesiger Container versperren Medienberichten zufolge die Tienditas-Brücke zwischen den Nachbarstaaten. Die geplante Hilfslieferung war vom selbsternannten venezolanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó koordiniert worden. Staatschef Nicolás Maduro lehnt solche Lieferungen strikt ab. Er bezeichnet sie als Vorwand, um den Boden für eine von den USA angeführte Militärinvasion zu bereiten.

 

Frankreichs Parlament erleichtert Demonstrations-Verbote

Vor dem Hintergrund der sogenannten "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich hat die Nationalversammlung das Demonstrationsrecht verschärft. Demnach können Präfekten ohne richterliche Grundlage Demonstrationsverbote gegen Menschen aussprechen, die, so wörtlich, eine besonders schwere Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen. Bei Zuwiderhandlung drohen sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von 7500 Euro. Das Gesetz sieht zudem ein Vermummungsverbot vor. Bei der Abstimmung haben sich rund 50 Abgeordnete der Partei von Präsident Emmanuel Macron enthalten. Sie werten das Gesetz als massive Einschränkung der Bürgerrechte.

 

Macron plant nationalen Gedenktag für armenischen Völkermord

Frankreich wird künftig mit einem nationalen Gedenktag am 24. April an die Massaker an den Armeniern durch das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg erinnern. Macron sagte, dass er den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan im Vorfeld über diesen Schritt informiert habe. Frankreich hatte die 1915 beginnenden Massaker an bis zu 1,5 Millionen Armeniern schon 2001 offiziell als Völkermord eingestuft. Der deutsche Bundestag tat dies im Juni 2016, was eine schwere diplomatische Krise mit der Türkei auslöste. Ankara lehnt die Einstufung der Massaker als Völkermord kategorisch ab.

 

Griechenland und Türkei suchen Gesprächsbasis

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras haben sich in Ankara darauf geeinigt, die Spannungen zwischen beiden Ländern abzubauen. Im Vorfeld des Treffens hatte die Türkei ein Kopfgeld in Höhe von rund 670.000 Euro auf geflohene türkische Soldaten ausgesetzt und damit den Dialog erschwert. Bei den Gesprächen ging es auch um die Themen Zypern, Migration und Hoheitsrechte in der Ägäis.
 

Dortmund scheitert im DFB-Pokal

Borussia Dortmund ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Bundesliga-Spitzenreiter unterlag Werder Bremen mit 2:4 im Elfmeterschießen. Nach Verlängerung hatte es 3:3 gestanden. In den anderen Partien unterlag Bayer Leverkusen mit 1 zu 2 beim Zweitligisten Heidenheim und Zweitligaspitzenreiter Hamburger SV besiegte den Bundesligisten 1. FC Nürnberg mit 1 zu 0. Im Aufeinandertreffen der Zweitligisten unterlag der MSV Duisburg dem SC Paderborn 1 zu 3.

 

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