05.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.12.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:34

Nachrichten von Donnerstag, 05.12.2019 – langsam gesprochen als MP3

Arbeitsmärkte im Aufschwung - Armutsrisiko bleibt dennoch hoch

Zehn Jahre nach Beginn der globalen Finanzkrise haben sich laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung die Arbeitsmärkte in vielen Industrieländern erholt. Das hat jedoch keine großen Auswirkungen auf die Armutsquoten. In 25 von 41 Staaten der EU und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stagniere das Armutsrisiko oder sei sogar gestiegen, heißt es. Die besten Teilhabechancen gibt es in Island, Norwegen, Dänemark und Finnland. Deutschland liegt auf Platz zehn. Die USA gehören zu den Schlusslichtern, am schlechtesten schneiden die Türkei und Mexiko ab.

 

Beweise für Wahlmanipulation in Bolivien

Die Präsidentschaftwahl in Bolivien ist nach Erkenntnissen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gezielt manipuliert worden. Es gebe "erdrückende Beweise" für eine ganze Reihe von Manipulationen, mit denen der Wählerwille verfälscht werden sollte, heißt es im Abschlussbericht der OAS zu der Wahl vom 20. Oktober. Der langjährige erste indigene Staatschef Evo Morales war am 10. November nach wochenlangen Demonstrationen infolge der umstrittenen Abstimmung zurückgetreten. Er bestand zunächst auf einem Sieg bei der ersten Wahlrunde. Die Opposition warf ihm Betrug vor.

 

Generalstreik in Frankreich

Mit einem Generalstreik protestieren die Franzosen gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuell Macron. In Paris fahren viele U-Bahnen nicht. Auch fast alle Regionalbahnen und TGV-Schnellzüge bleiben in ihren Depots. Dem Ausstand haben sich Feuerwehrleute, Mitarbeiter von Schulen, Krankenhäusern und der Müllabfuhr angeschlossen. Es wird mit den größten Protesten seit Beginn der "Gelbwesten"-Krise vor gut einem Jahr gerechnet. Fast 250 Kundgebungen sind angemeldet. Macron will Vorrechte für viele Berufsgruppen abschaffen. Die genauen Pläne sollen in Kürze vorgestellt werden.

 

Rechtsprofessoren sehen Grundlage für Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

Die Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre sind nach Ansicht mehrerer Rechtsprofessoren so schwerwiegend, dass ein Amtsenthebungsverfahren gerechtfertigt ist. Bei der ersten Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses gaben drei der vier eingeladenen Verfassungsrechtler an, Trump habe sich des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht. Dagegen argumentierte ein von Trumps Republikanern geladener Experte, es gebe keine Grundlage für ein Impeachment.

 

USA und Sudan auf Annäherungskurs

Die USA wollen erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder einen Botschafter in den Sudan entsenden. Das erklärte US-Außenminister Mike Pompeo bei einem Besuch des neuen sudanesischen Ministerpräsidenten Abdullah Hamduk in Washington. Während der fast 30-jährigen Herrschaft des sudanesischen Machthabers Omar al-Baschir waren die Beziehungen zu den USA höchst angespannt. Die USA führten den Sudan auf einer Liste von Staaten, denen sie Terrorismus-Unterstützung vorwerfen.

 

Müller will Schulpartnerschaften mit Afrika fördern

Entwicklungsminister Gerd Müller will einem Medienbericht zufolge jede Schule in Deutschland mit einer Partnerschule in einem afrikanischen Entwicklungsland vernetzen. Eine solche Schulpartnerschaft könne man über digitale Kommunikation aufbauen und später durch gegenseitige Besuche beleben, sagte Müller der "Rheinischen Post". Dazu laufe bereits das Programm "1000 Schulen für Afrika". Es gehe ihm um ein deutsch-afrikanisches Jugendwerk mit dem Austausch von Schülern, von Studenten und jungen Fachkräften, ergänzte der Minister.

 

Fast 60 Tote bei Schiffsunglück vor Mauretanien

Vor der Küste des westafrikanischen Staates Mauretanien sind mindestens 57 Migranten ertrunken, als ihr Schiff kenterte. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) erklärte, 83 Menschen seien gerettet worden. Das Schiff sei von Gambia aus gestartet, insgesamt seien rund 150 Menschen an Bord gewesen. Die Suche nach weiteren Überlebenden werde fortgesetzt.

 

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