05.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.11.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

05.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:43

Nachrichten von Montag, 05.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

USA setzen weitere Iran-Sanktionen in Kraft

Die USA setzen an diesem Montag die zweite und letzte Stufe ihrer Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Im Fokus steht die Ölindustrie der Islamischen Republik. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will mit den Strafmaßnahmen nach eigenen Angaben die Regierung in Teheran unter anderem dazu bringen, ihre Atom- und Raketenprogramme aufzugeben. Trump hatte im Mai das internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Betroffen von den Sanktionen sind auch deutsche Firmen. Unternehmen, die sich nicht an den Sanktionen beteiligen, werden von den USA bestraft.

 

Chinas Staatschef verspricht weitere wirtschaftliche Öffnung

Chinas Staatschef Xi Jinping will sein Land weiter für den Weltmarkt öffnen. Bei der Eröffnung einer internationalen Importmesse in Shanghai wandte sich Xi gegen Protektionismus und plädierte für ein freies weltweites Handelssystem. China selbst wolle seine Einfuhren erhöhen, den heimischen Konsum steigern wie auch den Schutz der Urheberrechte verbessern. Xi sprach sich zudem gegen Unilateralismus aus, was auf die "Amerika zuerst"-Politik von US-Präsident Donald Trump zielt. Konkreter wurde er nicht. Etwa 3600 Unternehmen aus rund 130 Ländern stellen auf der Messe bis Samstag aus.

 

Khashoggis Söhne fordern von Saudi-Arabien Leichnam ihres Vaters

Die Söhne des getöteten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi haben die Führung in Riad aufgefordert, ihnen den Leichnam ihres Vaters zu übergeben. Sie wollten ihn auf einem Friedhof in Medina beisetzen, sagte Salah Khashoggi dem US-Nachrichtensender CNN. Sein Bruder Abdullah erklärte, er hoffe, dass sein Vater "ohne Schmerz oder schnell" gestorben sei. Khashoggi war Anfang Oktober im Konsulat seines Landes in Istanbul von saudischen Agenten ermordet worden. Nach türkischen Angaben wurde die Leiche des Regierungskritikers anschließend zerstückelt und mit Säure zersetzt.

 

Deutschland und Frankreich gedenken Endes des Ersten Weltkriegs

Der französische Staatschef Emmanuel Macron und sein deutscher Amtskollege Frank-Walter Steinmeier haben bei einem Friedenskonzert im Elsass des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht. Das Treffen im Straßburger Münster war Auftakt für eine ganze Serie von Gedenkveranstaltungen in Frankreich. Diese sollen erst am 11. November mit einem Treffen von rund 60 Staats- und Regierungschefs in Paris abgeschlossen werden. Der Erste Weltkrieg war vor allem zwischen Deutschland und Frankreich sehr verbissen geführt worden - die jahrelange Schlacht bei Verdun steht bis heute stellvertretend für die Schrecken des Krieges.

 

Die Zukunft von Verfassungsschutz-Chef Maaßen ist wieder offen

Der Streit um den bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen geht in eine neue Runde: Wie am Sonntag aus Koalitionskreisen verlautete, soll Maaßen nun doch in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Mit kritischen Äußerungen über die große Koalition soll sich der 55-Jährige, der eigentlich als Sonderberater ins Bundesinnenministerium wechseln sollte, erneut in die Schusslinie gebracht haben. Laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte sich Maaßen Mitte Oktober bei einer Rede vor den Chefs der europäischen Inlandsgeheimdienste als Opfer einer Verschwörung dargestellt.

 

Koalition in Bayern kann starten

Gut drei Wochen nach der Landtagswahl kommt an diesem Montag das neugewählte Parlament in Bayern zu seiner ersten Sitzung zusammen. Schon am Vormittag soll die Regierungsbildung von CSU und Freien Wählern offiziell ihren Abschluss finden. Nach der Zustimmung der Parteigremien am Sonntagabend wollen Ministerpräsident Markus Söder und der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, den Koalitionsvertrag unterzeichnen. Bereits am Dienstagmorgen soll Söder dann im Landtag wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema