05.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:04

Nachrichten von Freitag, 05.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Übergangsregierung für den Sudan vereinbart

Im Sudan haben sich der Militärrat und die Protestbewegung auf Bedingungen für eine gemeinsame Übergangsregierung verständigt. Vereinbart wurde ein oberster Regierungsrat, der abwechselnd von Militärs und Zivilisten geführt werden soll. Insgesamt sei die Übergangsphase auf etwa drei Jahre angelegt, dann sollten Wahlen stattfinden, sagte der Vermittler der Afrikanischen Union, Mohamed El-Hacen Lebatt. Zuvor hatte der Militärrat - wie von der Opposition gefordert - 235 Kämpfer der Rebellenmiliz "Sudanesische Befreiungsarmee" aus dem Gefängnis entlassen.

 

Trump nutzt Unabhängigkeitstag für patriotische Rede

Bei den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag hat US-Präsident Donald Trump vor tausenden Zuhörern die militärischen Leistungen der USA hervorgehoben. Auf den Stufen des Lincoln Memorial in Washington betonte er, geschützt hinter schusssicherem Glas, die Nation sei stärker als je zuvor. Kampfflugzeuge flogen über die Stadt, Panzer wurden ausgestellt. Mit der militärisch geprägten Parade zum Unabhängigkeitstag brach Trump mit den Gepflogenheiten. Das Spektakel stieß bei der Opposition auf Kritik. Politiker der Demokraten warfen ihm vor, er wolle sich auf Kosten der Steuerzahler in Szene setzen.

 

UN sehen Belege für außergerichtliche Exekutionen in Venezuela

UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet wirft Venezuela schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Sie gehe davon aus, dass es dort in den vergangenen Jahren tausende außergerichtliche Hinrichtungen gegeben habe. Bachelet macht die Sonderpolizei FAES für die Exekutionen verantwortlich und fordert Staatschef Nicolas Maduro zur Auflösung der Truppe auf. Allein im Jahr 2018 waren in Venezuela nach offiziellen Angaben bei Polizeieinsätzen mehr als 5200 Menschen getötet worden, vorgeblich wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt. Rund 1500 weitere Fälle soll es bis Mai 2019 gegeben haben.

 

Italienische NGO rettet Migranten aus Seenot

Ein Schiff der italienischen Flüchtlingshilfsorganisation Mediterranea Saving Humans hat vor der libyschen Küste nach eigenen Angaben 54 Schiffbrüchige gerettet, darunter vier Kinder. Laut der NGO hatten die in Seenot geratenen Migranten einen Notruf abgesetzt. Ihr Rettungsschiff "Alex" sei vor der libyschen Küstenwache am Unglücksort eingetroffen. Die Organisation lehnt es ab, die Geretteten zurück nach Libyen zu bringen. Menschen müssten gerettet und nicht festgenommen und zurückgeschickt werden. Italiens Innenminister Matteo Salvini lehnte ihre Aufnahme umgehend ab.

 

Forscher empfehlen Aufforsten als Mittel gegen Klimawandel

Die Erderwärmung kann laut Forschern durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch das massenhafte Pflanzen von Bäumen. Forscher der Technischen Hochschule Zürich halten es für möglich, weltweit bis zu einer Milliarde Hektar Land - etwa die Fläche der USA - aufzuforsten, ohne dabei Städte oder Agrarflächen zu beeinträchtigen. Einmal ausgewachsen könnten alle diese Bäume zusammen etwa zwei Drittel der bis heute vom Menschen verursachten Kohlenstoffemissionen speichern. Bis solch ein Programm seine volle Wirkung erziele, dauere es allerdings Jahrzehnte, räumen die Verfasser der Studie ein.

 

Schwerstes Erdbeben seit 20 Jahren erschüttert Südkalifornien

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat den Süden des US-Bundesstaats Kalifornien erschüttert. Das Epizentrum des Bebens befand sich laut Erdbebenwarte USGS in einer Tiefe von gut acht Kilometern unter der Wüstenregion Searles Valley. Es folgten mehr als 100 Nachbeben. Die große Erschütterung war noch im gut 250 Kilometer entfernten Los Angeles und sogar in Las Vegas im Nachbarstaat Nevada zu spüren. Es handelte sich um das schwerste Erdbeben in Südkalifornien seit zwanzig Jahren. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Straßen und Gebäude wurden laut Feuerwehr beschädigt.

 

Ägypten empört über Versteigerung antiker Tutanchamun-Büste

Eine 3000 Jahre alte Steinbüste des ägyptischen Pharaos Tutanchamun ist bei Christie's in London für umgerechnet 5,3 Millionen Euro versteigert worden. Das Außenministerium in Kairo machte bereits vorab seine Verärgerung deutlich. Die Auktion stehe im Widerspruch zu internationalen Vereinbarungen und Konventionen. Der frühere Minister für Altertümer Zahi Hawass sagte, die Büste sei vermutlich in den 70er-Jahren aus einem Tempelkomplex gestohlen worden. Hawass hatte jahrelang um die Rückgabe altägyptischer Kulturschätze aus dem Ausland gekämpft. Die Büste ging an einen anonymen Bieter.

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