05.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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07:19 Min.

Nachrichten von Samstag, 05.05.2018 – langsam gesprochen als MP3

Schwere Erdbeben in Hawaii:

Nach dem Ausbruch des Vulkans Kilauea auf Hawaii ist die Inselgruppe von zwei heftigen Erdbeben erschüttert worden. Die US-Erdbebenwarte meldete Beben der Stärke 5,4 und 6,9 im Abstand von nur einer Stunde. Das Zentrum der Beben lag unweit des Vulkans auf Big Island, relativ nah an der Erdoberfläche. Berichte über Verletzte oder größere Schäden gibt es noch nicht. Die Beben lösten weitere Eruptionen des Kilauea aus. Dieser war am Donnerstag nach einer Reihe von Erdbeben ausgebrochen. Mehr als 10.000 Menschen waren bereits aufgefordert worden, vorsorglich ihre Häuser zu verlassen.

 

Trump verspricht NRA Recht auf Waffenbesitz zu schützen:

Beim Jahrestreffen der National Rifle Association (NRA) in Dallas hat US-Präsident Donald Trump deutlich gemacht, dass er fest an der Seite der Waffenlobby steht. Er werde das Recht auf Waffenbesitz stets verteidigen, sagte er. Von schärferen Waffengesetzen ist Trump längst abgerückt. Stattdessen erneuerte er seinen umstrittenen Vorschlag, Lehrer zu bewaffnen. Nach dem Parkland-Schulmassaker im Februar mit 17 Toten war der Präsident kurzzeitig auf Distanz zur NRA gegangen. Mittlerweile deutet nichts mehr darauf hin, dass er eine Konfrontation mit der Waffenlobby wagen könnte.

 

US-Regierung beendet Schutzstatus für Einwanderer aus Honduras:

Die US-Regierung beendet den Schutzstatus für Einwanderer aus Honduras. Die Honduraner mit vorübergehendem Aufenthaltsstatus hätten bis Januar 2020 Zeit, in ihre Heimat zurückzukehren, teilte das Ministerium für Heimatschutz mit. Andernfalls drohe die Abschiebung. Der Schutzstatus wurde rund 57.000 Menschen aus Honduras im Jahr 1999 gewährt. Damals hatte Hurrikan "Mitch" für schwere Zerstörung in dem mittelamerikanischen Land gesorgt. Nun argumentiert die US-Regierung, die Bedingungen in Honduras seien ausreichend gut für eine Rückkehr. In den vergangenen Monaten hatte die Regierung ähnliche Schutzabkommen für insgesamt rund 425.000 Menschen aus verschiedenen Ländern beendet.

 

Sitz für Deutschland im UN-Sicherheitsrat scheint gesichert:

Einer Wahl Deutschlands in den UN-Sicherheitsrat steht nichts mehr im Wege. Israel hat seine Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz im mächtigsten Gremium der Vereinten Nationen zurückgezogen. Israels UN-Vertretung erklärte, die Kandidatur für den Sicherheitsrat verschieben zu wollen. Damit bleiben nur noch Deutschland und Belgien für die zwei frei werdenden Sitze übrig. Die Wahl der beiden Länder durch die UN-Generalversammlung im kommenden Monat dürfte gesichert sein. Deutschland gehörte zuletzt 2011 und 2012 dem Sicherheitsrat an.

 

Viele Verletzte bei Protesten an Grenze zu Gaza:

Die Proteste an der Grenze zwischen Israel und Gaza gehen weiter. Das palästinensische Gesundheitsministerium sprach von rund 1100 Demonstranten, die verletzt wurden. Die meisten durch Tränengas. Etwa 80 Palästinenser erlitten demnach bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten Schussverletzungen. Nach Angaben der israelischen Armee hatten sich rund 10.000 Palästinenser an verschiedenen Abschnitten des 40 Kilometer langen Grenzzauns an gewaltsamen Protesten beteiligt. Sie sollen brennende Reifen in Richtung der Soldaten gerollt und Steine geworfen haben. Seit Ende März sind bei ähnlichen Konfrontationen 50 Palästinenser getötet worden.

 

Nawalny ruft Anhänger zum Protest gegen Putin auf:

Zwei Tage vor der Vereidigung von Russlands wiedergewähltem Präsidenten Wladimir Putin lässt Oppositionspolitiker Alexej Nawalny seine Anhänger gegen den Kremlchef protestieren. In 90 russischen Städten sind Kundgebungen unter dem Motto "Er ist für uns kein Zar" geplant. Schon in den vergangenen Tagen waren die russischen Behörden gegen die Organisatoren der Proteste vorgegangen. In mehreren Städten gab es Festnahmen und die Büros von Nawalnys Organisation wurden durchsucht. Putin wird am Montag für eine weitere sechsjährige Amtszeit vereidigt. Nawalny war bei der Präsidentenwahl im März nicht zugelassen.

 

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