05.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.01.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

05.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:51

Nachrichten von Samstag, 05.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump droht mit Regierungsstillstand für Monate oder Jahre

Im festgefahrenen US-Haushaltsstreit hat Präsident Donald Trump mit einem Regierungsstillstand für Monate oder gar Jahre gedroht. Er glaube nicht, dass es so komme, sei aber vorbereitet, so Trump nach einem erneuten Spitzentreffen mit Kongressvertretern. Trump kündigte weitere Verhandlungen im Laufe des Wochenendes an. Er pocht darauf, dass im Haushalt fünf Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko eingeplant werden. Weil die Demokraten dies ablehnen, sind seit zwei Wochen Teile der US-Regierung lahmgelegt.

 

Tropensturm "Pabuk" zieht knapp an thailändischen Urlaubsinseln vorbei

Das Auge des Sturms "Pabuk" zog knapp an den beliebten Urlauberinseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao vorbei und traf auf die Südostküste Thailands. Dann schwächte sich der Sturm ab, die starken Regenfälle und heftigen Winde sollen aber zunächst weiter anhalten. Alle Schiffe müssen an Land bleiben, drei Regionalflughäfen wurden bis Samstag geschlossen. Allein auf der Urlauberinsel Koh Phangan sitzen nach Behördenangaben zehntausend Touristen fest. Auf dem Festland sind zahlreiche Haushalte ohne Strom, Hunderte Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. 

 

Entwicklungsminister Müller besucht Malawi, Sambia und Namibia

Zum Jahresauftakt besucht Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) für fünf Tage das südliche Afrika. Erste Station ist Malawi, der ärmste Staat in der Region. Deutschland helfe dort bei der Grundbildung, im Gesundheitswesen und bei der Entwicklung der ländlichen Räume, erklärte Müller vor seinem Abflug. Auch in Sachen Klimawandel müsse man Malawi entschlossen zur Seite stehen, es sei eines der am stärksten betroffenen Länder. Im Anschluss reist Müller nach Sambia und dann nach Namibia, wo er Gespräche über die historische Verantwortung Deutschlands für die einstige Kolonie führen will. 

 

Frankreich will gefährliche Flucht über Ärmelkanal stoppen

Frankreich hat einen Aktionsplan vorgelegt, um die illegale Migration über den Ärmelkanal nach Großbritannien einzudämmen. Mit einer stärkeren Überwachung der Nordküste, einer Sensibilisierung von Hafenmeistern und Bootsverleihern sowie dem Kampf gegen Schlepperbanden solle den gefährlichen Überfahrten ein Ende gemacht werden, teilte Innenminister Christophe Castaner mit. Die Zahl der Migranten, die über Frankreich illegal nach Großbritannien kommen, war zuletzt deutlich gestiegen. 504 Menschen versuchten Castaner zufolge im vergangenen Jahr, die Meeresenge mit kleinen Booten zu überqueren.

 

UN warnen Behörden im Kongo vor Einschüchterung von Kritikern

Vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse in der Demokratischen Republik Kongo haben die Vereinten Nationen die Einschüchterung Andersdenkender durch die Behörden kritisiert. Die Bemühungen, Journalisten, Oppositionelle und Menschenrechtler zum Schweigen zu bringen, könnten zu einem "gegenteiligen Effekt" führen, warnte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl soll frühestens am Sonntag verkündet werden. Beobachter fürchten, dass es wie schon oft zuvor blutige Gewalt geben könnte, sollten die Ergebnisse nicht glaubwürdig sein.

 

13 Tote nach Rebellenangriff in Myanmar

Bei koordinierten Angriffen von buddhistischen Rebellen sind im Westen Myanmars 13 Polizisten getötet worden. Rund 350 Kämpfer der sogenannten Arakan-Armee stürmten vier Polizeistationen in der westlichen Unruheregion Rakhine. Das teilte die Regierungsarmee mit. Die Rebellen hätten zudem zahlreiche Waffen und Munition in ihren Besitz gebracht, bevor Verstärkung von Soldaten eingetroffen sei. Die Arakan-Armee bestätigte die Angriffe am Unabhängigkeitstag, an dem Myanmar das Ende der britischen Kolonialherrschaft im Jahr 1948 feiert.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema