04.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:30

Nachrichten von Donnerstag, 04.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Hilfsgüter erreichen Tsunami-Gebiet

Nach den Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien sind die ersten Hilfsgüter aus dem Ausland in der Stadt Palu angekommen. Vielen Menschen auf der Insel Sulawesi fehlt es weiterhin am Nötigsten. Das ganze Ausmaß der Katastrophe mit mehr als 1400 Toten ist auch nach sechs Tagen noch nicht abzusehen. Die Behörden gehen davon aus, dass noch immer mindestens 150 Menschen unter Trümmern verschüttet sind. Die Suchaktionen sollen bis Freitag weitergehen, danach gibt es nach Behördenangaben kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden.

 

Israel über Antisemitismus in Deutschland besorgt

Vor den deutsch-israelischen Regierungsgesprächen in Jerusalem äußerte sich Israels Botschafter in Deutschland über antisemitische Gewalt. Jedes Vorkommnis mit antisemitischem Hintergrund "beunruhige uns", erklärte Jeremy Issacharoff gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Ob entsprechende Vorfälle bei dem Treffen zur Sprache kommen ist noch unklar. Bei einem ersten Meinungsaustausch verständigten sich Bundeskanzlerin Merkel und der israeliche Premier Netanjahu am Mittwoch darauf, über Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Wissenschaft, Wirtschaft, Cyber und Kultur zu reden.

 

USA reagieren auf Iran-Schlappe beim IGH

Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat den USA auferlegt, einen Teil der US-Sanktionen gegen den Iran vorerst aufzuheben. Die Amerikaner sind empört. "Politisch instrumentalisiert und ineffektiv", so das Urteil des Nationalen Sicherheitsberaters von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, über die Rechtsprechung des UN-Gerichts. Laut Bolton überprüft die US-Regierung jetzt sämtliche Verträge, die im Zusammenhang mit dem Gerichtshof stehen. Die USA würden nicht tatenlos zusehen, wie in Den Haag unhaltbare und politisch motivierte Vorwürfe gegen sie erhoben würden.

 

Maas stellt bei USA-Besuch humanitäre Hilfe für Idlib in Aussicht

Bundesaußenminister Heiko Maas hat den USA für den Fall einer Großoffensive der syrischen Armee gegen die Rebellenhochburg Idlib Unterstützung bei der humanitären Hilfe zugesichert. Deutschland sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, sagte Maas nach einem Gespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Einem militärischen Eingreifen der Bundeswehr bei einem möglichen Giftgaseinsatz durch die Truppen von Machthaber Bashar al-Assad erteilte Maas eine klare Absage. Die USA hatten Deutschland Mitte September um militärische Unterstützung im Fall eines Chemiewaffenangriffs gebeten.

 

Perus Ex-Präsident muss wieder hinter Gitter

Perus Oberster Gerichtshof hat die Begnadigung von Ex-Präsident Alberto Fujimori aufgehoben und dessen sofortige Verhaftung angeordnet. Das Gericht stufte die Haftverschonung für den wegen Menschenrechtsverletzungen Verurteilten als verfassungswidrig ein. Der Ex-Präsident verbrachte bisher zehn Jahre im Gefängnis. Ende 2017 war der 80-Jährige vom damaligen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski wegen seines schlechten Gesundheitszustands begnadigt worden. Fujimori war 2007 wegen Bestechung, mehrfachen Mordes und des Einsatzes von Todesschwadronen zu insgesamt 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

 

Irische Datenschützer leiten Untersuchung gegen Facebook ein

Wegen des neuerlichen Hacker-Großangriffs auf die Daten von Facebook-Nutzern hat die irische Datenschutzbehörde Ermittlungen gegen das Online-Netzwerk eingeleitet. Die Untersuchung habe mögliche Versäumnisse von Facebook beim Schutz der Kundendaten zum Inhalt, erklärte die Behörde in Dublin. Facebook hatte am Freitag mitgeteilt, unbekannte Angreifer hätten vollen Zugriff auf fast 50 Millionen Nutzer-Profile erlangt. Die Basis dafür war der Diebstahl sogenannter digitaler Schlüssel, mit denen man in einen Account kommt, ohne das Passwort eingeben zu müssen.

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