04.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:37

Nachrichten von Dienstag, 04.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Konferenz in Thailand soll Beschlüsse bei nächster UN-Klimakonferenz vorbereiten

In Thailands Hauptstadt Bangkok hat eine Klimakonferenz der Vereinten Nationen begonnen. Bei dem sechstägigen Treffen soll der diesjährige Klimagipfel vorbereitet werden, der im Dezember im polnischen Kattowitz stattfinden wird. Insgesamt werden mehr als 2000 Delegierte erwartet. Ziel der beiden Konferenzen ist es, die Beschlüsse des Klimagipfels von Paris 2015 in ein festes Regelwerk zu fassen. In Paris hatte die Weltgemeinschaft vereinbart, die globale Erwärmung bei höchstens 2 Grad - möglichst sogar bei nur 1,5 Grad - zu stoppen.

 

Afghanischer Islamistenführer Hakkani soll tot sein

Die afghanischen Taliban haben den Tod des Islamistenführers Dschalaluddin Hakkani bekannt gegeben. In einer Whatsapp-Nachricht teilten sie mit, der Gründer des radikalislamischen Hakkani-Netzwerks sei an einer Krankheit verstorben. Das Netzwerk zählt zu den gewalttätigsten Gruppen, die in Afghanistan aktiv sind und wird für einige der blutigsten Anschläge verantwortlich gemacht. Die Taliban sind mit dem Netzwerk verbündet. Mittlerweile führt Hakkanis Sohn die radikale Gruppe an. Er ist zugleich Vize-Anführer der Taliban.

 

Trump warnt Russen und Iraner vor Eingreifen im syrischen Idlib

US-Präsident Donald Trump hat Russland und den Iran gewarnt, im Falle einer Schlacht um die syrische Rebellenhochburg Idlib in die Kämpfe einzugreifen. "Die Russen und Iraner würden einen schwerwiegenden humanitären Fehler machen, wenn sie bei dieser möglichen menschlichen Tragödie mitmachen", heißt es in einem Tweet Trumps. Der syrische Präsident Baschar al-Assad dürfe die Provinz Idlib nicht unbesonnen angreifen. Hunderttausende Menschen könnten getötet werden, schrieb Trump. Wegen der fast drei Millionen Zivilisten in der Region warnen auch Hilfsorganisationen vor einer Katastrophe.

 

Tschadsee-Konferenz sagt 2,17 Milliarden Dollar Hilfe zu

Die Teilnehmer der Tschadsee-Geberkonferenz in Berlin haben eine Milliardenhilfe für Länder in Zentralafrika zugesagt. Zusammen wollen sie in den nächsten Jahren 2,17 Milliarden US-Dollar an Hilfsgeldern geben. Das teilte das Auswärtige Amt mit. Entwicklungsbanken sagten demnach zusätzlich 467 Millionen Dollar an günstigen Krediten zu. Noch bis Dienstag beraten in Berlin mehr als 70 Staaten, internationale Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure über die Stabilisierung der Region. Rund 2,4 Millionen Menschen sind dort laut UN wegen Terror, Armut und Klimawandel auf der Flucht.

 

Zehntausende bei Open-Air-Konzert gegen Fremdenhass in Chemnitz

In Chemnitz haben bei einem Konzert in der Innenstadt zehntausende Menschen ein Zeichen gegen Fremdenhass und Gewalt gesetzt. Die Stadt sprach von etwa 65.000 Besuchern. Mehrere Musiker und Bands hatten das Gratiskonzert nach den Ausschreitungen in der sächsischen Stadt auf die Beine gestellt. Es begann mit einer Schweigeminute für den 35-jährigen Daniel H., der vor gut einer Woche in Chemnitz durch Messerstiche getötet wurde. Danach gab es wiederholt Demonstrationen rechter und linker Gruppierungen. Zwei tatverdächtige Männer aus Syrien und dem Irak sitzen in Untersuchungshaft.

 

Politiker fliegt nach sexistischem Tweet aus ÖVP-Fraktion

Die österreichische Regierungspartei ÖVP hat einen Nationalratsabgeordneten wegen einer sexistischen Äußerung über die deutsche Politikerin Sawsan Chebli aus der Fraktion ausgeschlossen. Der Abgeordnete Efgani Dönmez hatte auf Twitter angedeutet, die Berliner Staatssekretärin und Ex-Außenamtssprecherin Sawsan Chebli habe mithilfe sexueller Gefälligkeiten Karriere gemacht. Bundeskanzler und ÖVP-Vorsitzender Sebastian Kurz verurteilte Äußerungen des 41-Jährigen als "sexistisch" und "beleidigend". Dönmez entschuldigte sich inzwischen bei der Tochter palästinensischer Flüchtlinge.

 

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