04.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.08.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:26

Nachrichten von Mittwoch, 04.08.2021 – langsam gesprochen als MP3

IOC-Verfahren gegen Belarus wegen Timanowskaja

Das Internationale Olympische Komitee hat ein Disziplinarverfahren gegen das Nationale Olympische Komitee von Belarus eingeleitet. Befragt werden sollen unter anderen Leichtathletik-Coach Juri Moisewitsch und Funktionär Artur Schumak zum Fall der Sprinterin Kristina Timanowskaja. Die 24-Jährige hatte ihrer Olympia-Delegation einen Entführungsversuch vorgeworfen. Demnach sollte sie gegen ihren Willen zur Rückreise nach Belarus gezwungen werden, nachdem sie das Trainerteam öffentlich kritisiert hatte. Mittlerweile ist Timanowskaja auf dem Weg von Tokio nach Polen. Das Land hat ihr ein humanitäres Visum erteilt.

 

Prozess gegen Oppositionelle in Minsk

In der belarussischen Hauptstadt Minsk soll an diesem Mittwoch das Gerichtsverfahren gegen die Oppositionellen Maria Kolesnikowa und Maxim Snak beginnen. Kolesnikowa war im Zuge der Präsidentschaftswahl im August 2020 international bekannt geworden. Die 39-Jährige sitzt bereits seit September im Gefängnis. Ihr und Snak drohen bis zu zwölf Jahre Haft. Die belarussische Opposition kritisiert, dass der Prozess gegen die beiden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten werden soll. 

 

Libanon gedenkt der Explosionskatastrophe in Beirut vor einem Jahr

Die verheerende Explosion im Beiruter Hafen jährt sich an diesem Mittwoch zum ersten Mal. Neben Gedenkveranstaltungen wollen Demonstranten im Libanon die Aufhebung der parlamentarischen Immunität einiger Spitzenpolitiker verlangen. Die Hintergründe der Katastrophe sind weiter ungeklärt. Das Land versinkt in Korruption und hat seit einem Jahr keine Regierung. Bundesaußenminister Heiko Maas plädierte für EU-Sanktionen gegen die politische Führung. Am 4. August 2020 waren im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat detoniert. Mehr als 200 Menschen starben, mehr als 6500 wurden verletzt. 

 

Bewaffnete kapern Tanker im Golf von Oman

Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ist ein großer Asphalttanker entführt worden, wie die Fachzeitung "Lloyds List" schreibt. Es handele sich um die  "Asphalt Princess", die unter der Flagge Panamas fährt. Der Nachrichtenkanal Sky News meldet unter Berufung auf britische Sicherheitskreise, acht oder neun Bewaffnete hätten den Tanker gekapert. Die Regierung in London gehe davon aus, dass der Iran oder mit ihm verbündete Milizen für die Entführung verantwortlich seien. Der US-Sender CNN berichtet ergänzend, die Hijacker steuerten das Schiff Richtung Iran. 

 

New Yorks Gouverneur Cuomo war sexuell übergriffig

Angesichts der Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Andrew Cuomo hat US-Präsident Joe Biden den Gouverneur von New York zum Rücktritt aufgefordert. "Ich denke, er sollte zurücktreten", sagte Biden in Washington. Zuvor war eine offizielle Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass Cuomo mehrere Frauen sexuell belästigt hat. Zwei unabhängige Juristen hätten entsprechende Vorwürfe von elf Frauen als glaubhaft eingestuft, sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James. Cuomo habe die Frauen unerwünscht und nicht einvernehmlich berührt. Der Gouverneur wies die Vorwürfe umgehend zurück.

 

Spahn plant umfangreiches Corona-Paket für den Herbst

Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums sind zur Eindämmung einer neuen Corona-Infektionswelle in Deutschland in den nächsten Monaten weitere Vorgaben erforderlich. Das Ministerium von Jens Spahn entwickelte entsprechende Vorschläge. So soll das Tragen einer medizinischen Schutzmaske bis ins Frühjahr 2022 vorgeschrieben bleiben. Von spätestens Mitte September an soll bei der Innengastronomie, Hotelübernachtungen und körpernahen Dienstleistungen die 3G-Regel greifen - geimpft, genesen, getestet. Ungeimpften droht möglicherweise ein Ausschluss von der Gastronomie oder Veranstaltungen.

 

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