04.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.08.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 04.08.2020 – langsam gesprochen als MP3

Borrell warnt Hongkongs Behörden

Nach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong hat der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone aufgefordert, ihre Entscheidung zu "überdenken". Die Verschiebung der Wahl mithilfe von Notstandsbefugnissen stelle die in Hongkongs Verfassung garantierten demokratischen Rechte und Freiheiten in Frage, erklärte Borrell im Namen der 27 Mitgliedstaaten. Der Ausschluss von Oppositionskandidaten schade zudem dem internationalen Ruf Hongkongs als "freie und offene Gesellschaft", betonte der Chefdiplomat der Europäischen Union.

 

Nordkorea besitzt "wahrscheinlich" Atomwaffen

Trotz internationaler Sanktionen hat Nordkorea sein Atomwaffenprogramm wohl weiter vorangetrieben. Das kommunistische Land habe "wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen" entwickelt, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passten, heißt es in einem UN-Bericht. Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte Kim bei einer Rede deutlich, er betrachte das Atomwaffenarsenal seines Landes als Sicherheitsgarantie.

 

Israel nimmt Syriens Süden ins Visier

Mit Kampfjets und -hubschraubern hat Israel Luftangriffe in Syrien geflogen. Attackiert worden seien unter anderem Beobachtungsposten sowie Kommando- und Kontrollsysteme auf Stützpunkten der syrischen Armee, teilte das israelische Militär mit. Dies sei eine Reaktion auf einen vereitelten Sprengstoffanschlag an der Grenze auf den Golanhöhen gewesen. Die abgeschossenen Raketen hätten nur Sachschäden angerichtet, meldete das syrische Fernsehen. Syriens Armee habe die Attacken im Süden des Landes vom Boden aus erwidert.

 

Tote bei IS-Attacke in Afghanistan

Bei einem Angriff der Terrormiliz "Islamischer Staat" auf ein Gefängnis in Ostafghanistan und sich anschließenden Feuergefechten sind mindestens 36 Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen wurden bei den Attacken in Dschalalabad, der Hauptstadt der Provinz Nangarhar, verletzt. Unter den Opfern der insgesamt 23 Stunden andauernden Schusswechsel sind rund zehn Angreifer sowie Zivilisten, Häftlinge und Sicherheitskräfte. Mehr als 1000 der rund 1800 Gefangenen konnten zunächst fliehen, wurden später aber wieder gefasst. Die Gewalttat war offenbar ein Racheakt für die Tötung eines IS-Führers.

 

Spaniens Ex-König geht ins Ausland

Der unter Korruptionsverdacht stehende spanische Ex-König Juan Carlos will sein Land verlassen. Wie das Königshaus in Madrid mitteilte, informierte Juan Carlos seinen Sohn König Felipe VI. in einem Brief über seinen Entschluss, ins Ausland zu gehen. Auslöser ist der Skandal um mutmaßliche Schmiergeldzahlungen beim Bau einer Schnellbahnstrecke in Saudi-Arabien durch ein spanisches Konsortium. Wegen möglicher Verstrickungen des Monarchen hatte der Oberste Gerichtshof in Madrid im Juni Ermittlungen gegen Juan Carlos eingeleitet.

 

WHO dämpft Hoffnung auf COVID-19-Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor zu viel Optimismus bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gewarnt. Derzeit existiere kein "Wundermittel" gegen den Erreger, und möglicherweise werde es nie eines geben, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Er rief die Regierungen aller Länder auf, vorerst weiterhin auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Dazu zählten das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz, häufiges Händewaschen und Abstand zu anderen Menschen zu halten.

 

Hurrikan "Isaias" trifft an US-Ostküste auf Land

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan "Isaias" im US-Bundesstaat North Carolina auf die Ostküste getroffen. Das teilte das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) mit. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe eins, der niedrigsten Kategorie. Das Wetteramt warnte die Bewohner der betroffenen Gebiete vor Sturmfluten, Überschwemmungen und gefährlich starken Winden. Der Hurrikan bewegt sich den Angaben zufolge mit rund 35 Stundenkilometern vorwärts. US-Präsident Donald Trump rief den Notstand aus und mahnte die Bevölkerung zur Vorsicht.

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