04.03.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.03.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.03.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:02

Nachrichten von Donnerstag, 04.03.2021 – langsam gesprochen als MP3

Bund-Länder-Runde beschließt Stufenplan für Lockdown-Lockerungen

Bund und Länder haben sich auf einen Stufenplan zum Ausstieg aus dem Corona-Lockdown in Deutschland verständigt. Vom kommenden Montag an werden private Kontaktmöglichkeiten gelockert. Dann sind wieder Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich, beschränkt auf fünf Personen. Nach den schon vorgenommenen ersten Öffnungen bei Schulen und Friseuren sollen Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte folgen. Führen in einer Region Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, werden dort allerdings alle Erleichterungen wieder gestrichen.

 

Lufthansa verzeichnet höchsten Verlust der Firmengeschichte

Der Geschäftseinbruch in der Corona-Pandemie hat der knapp der Pleite entgangenen Lufthansa 2020 einen Rekordverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden im Jahr 2019, wie der vom Staat gestützte Konzern in Frankfurt am Main mitteilte. Der Umsatz der größten deutschen Fluggesellschaft war im abgelaufenen Jahr um 63 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro eingebrochen. Eine Dividende für die Aktionäre wird es nicht geben. Vorstandschef Carsten Spohr rechnet für dieses Jahr mit einem Flugangebot von 40 bis 50 Prozent des Niveaus von 2019.

 

Biden kritisiert Corona-Lockerungen scharf

US-Präsident Joe Biden hat die Lockerung von coronabedingten Beschränkungen in mehreren US-Bundesstaaten kritisiert und den zuständigen Gouverneuren "Neandertaler-Denken" vorgeworfen. Es sei entscheidend, die von der Wissenschaft empfohlenen Schutzmaßnahmen zu befolgen. Die republikanischen Gouverneure von Texas und Mississippi hatten erklärt, Anordnungen zum Tragen von Masken und Kapazitätsgrenzen für Restaurants und Firmen würden beendet. Weitere Bundesstaaten, darunter Ohio und Michigan, kündigten zumindest Lockerungen ihrer Corona-Auflagen an.

 

Türkei verhindert Kontrolle des UN-Waffenembargos gegen Libyen

Die Türkei hat Marinesoldaten aus der EU abermals an der Kontrolle des UN-Waffenembargos gegen Libyen gehindert. Wie der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) bestätigte, blockierte das Außenministerium in Ankara per Veto die Durchsuchung von zwei Handelsschiffen. Sie sollen für illegale Transporte in das nordafrikanische Bürgerkriegsland genutzt worden sein. Beide waren unter türkischer Flagge im Mittelmeer unterwegs. Im November hatte die Türkei den Abbruch der Durchsuchung eines Containerschiffes durch deutsche Marinesoldaten erzwungen. Sie warf der Bundesregierung und der EU rechtswidriges Verhalten vor. 

 

UN-Gesandte: Fast 40 Menschen bei Protesten in Myanmar getötet

Bei Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar sind am Mittwoch nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) 38 Menschen getötet worden. Das Land habe somit den "blutigsten" Tag seit dem Militärputsch am 1. Februar erlebt, sagte die UN-Gesandte Christine Schraner Burgener. Insgesamt seien seit Beginn der Proteste damit mehr als 60 Menschen getötet worden.

 

Schwedische Polizei spricht nach Messerangriff von möglichem Terrorakt

Ein Messerangriff mit mindestens acht Verletzten in einer schwedischen Kleinstadt ist von den Ermittlern als mögliches Terror-Verbrechen eingestuft worden. Der mutmaßliche Angreifer sei nach dem Vorfall in Vetlanda angeschossen und verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der zwischen 20 und 30 Jahre alte Mann sei wegen kleinerer Verbrechen bereits bekannt. Hinweise auf weitere Täter gebe es nicht. Das Tatmotiv ist unklar, zur Nationalität machten die Behörden bislang keine Angaben.

 

SpaceX-Rakete landet erstmals sicher, explodiert dann aber

Nach zwei Rückschlägen ist erstmals bei einem Testflug des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ein Prototyp der neuen "Starship"-Rakete sicher gelandet, dann aber explodiert. Warum die Rakete explodierte, ist noch nicht klar. Nach den Plänen von SpaceX-Gründer Elon Musk soll "Starship" eines Tages Fracht und Menschen ins All bringen und komplett wiederverwendbar sein. Dazu soll sie Wendemanöver vollziehen und sicher landen können.

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