04.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:34

Nachrichten von Mittwoch, 04.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Joe Biden überholt Bernie Sanders beim Super Tuesday

Bei den Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten am "Super Tuesday" hat Ex-Vizepräsident Joe Biden laut Zwischenergebnissen in mindestens acht von 14 Bundesstaaten gewonnen. Außerdem entschied er laut Medienberichten die Abstimmung im wichtigen Texas für sich. Sein linksgerichteter Konkurrent Bernie Sanders gewann demnach in mindestens drei Staaten und liegt im bedeutenden Bundesstaat Kalifornien vorne. Alleine in Kalifornien werden 415 Delegiertenstimmen vergeben - von insgesamt 1344, die bei den Vorwahlen am "Super Tuesday" zu holen sind.

 

Trauerfeier für Cardenal durch Gewaltausbruch gestört

Der Trauergottesdienst für den verstorbenen nicaraguanischen Dichter Ernesto Cardenal ist durch aggressive Zwischenrufe und Ausschreitungen gestört worden. Anhänger der regierenden Sandinistischen Befreiungsfront riefen während der Zeremonie in Managua beleidigende Sprüche in Richtung von Angehörigen und Freunden des Literaten. Später griffen Sandinisten auch politische Gegner und Journalisten körperlich an. Cardenal war einst ein Weggefährte von Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega, hatte mit diesem aber in den 1990er-Jahren gebrochen. Der Befreiungstheologe war am Sonntag 95-jährig gestorben.

 

Trump telefoniert mit Taliban-Unterhändler zu Friedensplan

US-Präsident Donald Trump hat mit dem politischen Chef der radikalislamischen Taliban, Abdul Ghani Baradar, telefoniert. Er habe ein "sehr gutes Gespräch" mit dem Chefunterhändler der Islamisten geführt, sagte Trump. "Wir wollen keine Gewalt", fügte er hinzu. Den USA und den Taliban sei daran gelegen, den Konflikt zu beenden. Es ist das erste bekannte Gespräch zwischen einem US-Präsidenten und einem hochrangigen Taliban-Mitglied. Beide Seiten hatten vor Kurzem ein Abkommen unterzeichnet, das den Weg für einen dauerhaften Frieden in Afghanistan und für den US-Truppenabzug ebnen soll.

 

Weltbank schnürt Hilfspaket für Kampf gegen Coronavirus

Die Weltbank stellt Entwicklungsländern für den Kampf gegen das Coronavirus Kredite und Hilfsgelder in Höhe von zwölf Milliarden US-Dollar bereit. Es gehe darum, rasch und flexibel zu helfen, um den gesundheitlichen und ökonomischen Folgen der COVID-19-Epidemie zu begegnen, sagte Weltbankpräsident David Malpass. Arme Staaten seien am wenigsten gut ausgestattet, um die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Mit den Mitteln könnten unter anderem Gesundheitssysteme ausgebaut werden. Schon früher habe die Weltbank bei Krisen aufgrund von Epidemien Hilfspakete aufgelegt, etwa bei Ebola oder Zika.

 

EU sagt Griechenland nach türkischer Grenzöffnung Unterstützung zu

Nach der türkischen Grenzöffnung für Flüchtlinge haben die EU-Spitzen Griechenland den Rücken gestärkt. Bei einem Besuch der griechisch-türkischen Grenze sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen der Regierung in Athen Hilfen in Höhe von 700 Millionen Euro zu. Zudem werde die EU-Grenzschutzagentur Frontex hundert zusätzliche Beamte sowie Schiffe, Hubschrauber und Fahrzeuge nach Griechenland schicken. Zugleich richtete von der Leyen eine Warnung an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Wer die Geschlossenheit der EU auf die Probe stelle, werde "enttäuscht" werden.

 

Ex-Premier Jansa ist erneut Regierungschef Sloweniens

Begleitet von Protesten ist in Slowenien der Chef der rechtsnationalen Partei SDS, Janez Jansa, als Ministerpräsident vereidigt worden. 52 der 90 Abgeordneten im Parlament stimmten für Jansa. Er war bereits zweimal Regierungschef, musste aber 2013 wegen eines Korruptionsskandals zurücktreten. Der 61-Jährige gilt als enger Verbündeter des nationalkonservativen ungarischen Regierungschefs Viktor Orban. Jansas SDS steht für eine einwanderungsfeindliche Politik. Die Partei will vor allem die Zuwanderung aus dem Nahen Osten und Zentralasien begrenzen.

 

Fußball: Saarbrücken schreibt Pokal-Geschichte

Der 1. FC Saarbrücken hat Fußball-Geschichte geschrieben und ist als erster Viertligist ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Spitzenreiter der Regionalliga Südwest gewann mit 7:6 nach Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten Fortuna Düsseldorf. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Im zweiten Spiel des Tages zog Bayern München durch einen unspektakulären 1:0-Arbeitssieg bei Schalke 04 in Gelsenkirchen zum elften Mal in Folge ins Halbfinale ein.

 

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