03.12.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.12.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.12.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 03.12.2018 – langsam gesprochen als MP3

Katar will im Januar aus der OPEC aussteigen

Katar will im Januar die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) verlassen. Dies kündigte Energieminister Saad al-Kaabi in Doha an. Sein Land wolle sich künftig auf die Steigerung der Gasproduktion konzentrieren. Der weltgrößte Ölproduzent Saudi-Arabien sowie Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten hatten 2017 ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und eine Verkehrs- und Handelsblockade gegen den Golfstaat verhängt. Sie werfen Katar vor, "Terrorismus" zu unterstützen und zu enge Beziehungen zum schiitischen Iran - dem Erzfeind Saudi-Arabiens - zu pflegen.

 

Weltbank sagt 200 Milliarden Dollar für Kampf gegen Klimawandel zu

Die Weltbank hat 200 Milliarden Dollar Hilfen für Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel zugesagt. Die Hilfen gelten für den Zeitraum von 2021 bis 2025 und stellen eine Verdopplung der Hilfen des aktuellen Fünf-Jahres-Plans dar, wie die Weltbank kurz nach Beginn der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz ankündigte. Zwei Wochen verhandeln die Vertreter von knapp 200 Staaten darüber, wie die Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz von 2015 durch klare Regeln zur Umsetzung und Überprüfung ergänzt werden können.

 

Berlin und Paris wollen Finanztransaktionssteuer in der EU

Deutschland und Frankreich unternehmen einen neuen Vorstoß, in Europa eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. Die erzielten Einnahmen könnten ein Beitrag zu einem Euro-Zonen-Budget sein, heißt es im Entwurf eines Positionspapiers, das der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegt. Länder, die sich daran beteiligten, sollten die Steuereinnahmen mit ihren Beiträgen zum EU-Haushalt verrechnen können. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und sein französischer Kollege Bruno Le Maire wollen ihren Vorschlag am Rande des Euro-Finanzministertreffens an diesem Montag in Brüssel präsentieren.

 

Ultrarechte Vox-Partei zieht in andalusisches Parlament ein

In Spanien zieht zum ersten Mal seit der Wiedereinführung der Demokratie eine ultrarechte Partei in ein Regionalparlament ein. Bei der Wahl in Andalusien erhielt die fremdenfeindliche Vox-Partei zwölf der 109 Sitze. Die seit 1982 regierenden Sozialisten erreichten nur 33 Mandate. Für die Regierungsbildung bedeutet dies eine Mehrheit politisch eher rechts orientierter Parteien im andalusischen Parlament. Die Regionalwahl galt auch als Stimmungstest für die sozialistische Regierung Spaniens. Andalusien ist mit 8,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region des Landes.

 

UN-Flugzeug fliegt verletzte Huthi-Rebellen aus dem Jemen aus

Ein Flugzeug der Vereinten Nationen soll nach Angaben der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen an diesem Montag 50 verletzte Huthi-Rebellen aus dem Bürgerkriegsland ausfliegen. Es handle sich dabei um eine "vertrauensbildende Maßnahme" vor den bevorstehenden Friedensgesprächen in Schweden, sagte ein Sprecher der Militärkoalition laut der amtlichen saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA. Die Koalition habe der UN-Forderung zugestimmt, Evakuierungsaktionen aus medizinischen Gründen zu ermöglichen. Die verletzten Rebellen sollen demnach nach Maskat im Oman ausgeflogen werden.

 

Nigerias Präsident Buhari tritt Gerüchten über eigenen Tod entgegen

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari ist Gerüchten entgegengetreten, er sei gestorben und durch einen Doppelgänger aus dem Sudan ersetzt worden. "Ich bin es wirklich, das kann ich Ihnen versichern", sagte der fast 76 Jahre alte Staatschef bei einem Treffen mit Landsleuten am Rande der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz. Die Gerüchte über den Tod Buharis waren vor allem über soziale Netzwerke verbreitet worden. Er hatte sich 2017 für medizinische Behandlungen längere Zeit in Großbritannien aufgehalten - an welcher Krankheit Buhari litt, blieb ein Geheimnis.

 

UEFA beschließt dritten Europapokal-Wettbewerb

Der europäische Fußballverband UEFA hat die Einführung eines weiteren Europacups beschlossen. Von der Saison 2021/22 an wird es neben Champions League und Europa League einen neuen Wettbewerb geben, an dem 32 Teams in einer Gruppenphase starten. In der Fußball-Bundesliga hat derweil Eintracht Frankfurt den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasst. Der DFB-Pokalsieger unterlag dem VfL Wolfsburg in eigener Arena mit 1 : 2. Zuvor hatte RB Leipzig das Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 2 : 0 für sich entschieden. Die Sachsen eroberten damit Platz drei der Tabelle.

 

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