03.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:18

Nachrichten von Dienstag, 03.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Britischer Premier Boris Johnson droht mit Neuwahlen

Der britische Premierminister Boris Johnson will offenbar Neuwahlen herbeiführen, sollte sein Brexit-Kurs im Parlament scheitern. Medien berichten unter Berufung auf Johnsons Büro, als Termin werde dann der 14. Oktober angestrebt. Johnson will demnach bei einem Misserfolg im Unterhaus bereits am Mittwoch eine Abstimmung über Neuwahlen beantragen. Zuvor hatte der Premier selbst erklärt, er wolle keine Wahl. Zugleich betonte er, er werde eine Verzögerung des für Ende Oktober geplanten Brexits nicht hinnehmen. Beobachter werteten Johnsons Aussage deshalb als Drohung an die Abgeordneten.

 

Bombe in Kabul tötet mindestens 16 Menschen

Bei einem Sprengstoffanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach jüngsten Angaben mindestens 16 Menschen getötet worden. Es gab nach Angaben der Regierung 119 Verletzte. Die Explosion ereignete sich Montagabend in einem Stadtteil, in dem sich Gebäude mehrerer Hilfsorganisationen sowie die Botschaften der USA und Großbritanniens befinden. Die Bombe sei in einem Traktor versteckt gewesen, erklärte das Innenministerium. Extremisten, die nach dem Anschlag einen Angriff hätten starten wollen, seien von Sicherheitskräften erschossen worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

 

Spanische Küstenwache rettet fast 200 Migranten

Die spanische Küstenwache hat fast 200 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. In der Straße von Gibraltar seien 73 Menschen von drei Booten aufgenommen worden, darunter zehn Kinder, teilte die Küstenwache mit. Weitere 110 Menschen seien östlich davon von fünf Booten im Alboran-Meer zwischen Spanien und Marokko gerettet worden. Die meisten von ihnen seien in die Hafenstadt Malaga gebracht worden. In diesem Jahr kamen bisher etwa 18.000 Menschen aus Nordafrika über das Mittelmeer nach Spanien. Das sind fast 40 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.

 

Mindestens fünf Tote durch Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas

Die Zahl der Todesopfer auf den Bahamas durch den verheerenden Hurrikan "Dorian" ist auf mindestens fünf gestiegen. Zudem gebe es rund 20 Verletzte, so Hubert Minnis, Regierungschef der Inselgruppe. Der Wirbelsturm hatte zuletzt Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erreicht. Nach den Bahamas dürfte "Dorian" jetzt Kurs auf Florida nehmen, sein genauer Weg ist aber ungewiss. Nach Ansicht des US-Hurrikan-Warnzentrums werde der Sturm spätestens Mittwoch der Küste Floridas gefährlich nahe kommen. Für weite Teile der Region gelten Hurrikan-Warnungen.

 

Polizei in Johannesburg nimmt nach Ausschreitungen Dutzende Menschen fest

Im südafrikanischen Johannesburg sind nach Ausschreitungen Dutzende Menschen inhaftiert worden. Die Polizei spricht von mindestens 70 Festnahmen. Zuvor waren hunderte Menschen durch ein Hauptgeschäftszentrum von Johannesburg gezogen. Sie plünderten Geschäfte und setzten Autos und Gebäude in Brand. Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Gummigeschosse ein. Die Unruhen hatten am Sonntag begonnen, nachdem ein Gebäude in der Innenstadt in Brand geraten und zusammengestürzt war. Drei Menschen wurden getötet. Krawalle gab es auch in anderen Stadtteilen Johannesburgs und in der Hauptstadt Pretoria.

 

Inhaftierter Kurdenpolitiker Demirtas soll freigelassen werden

Ein Gericht in der türkischen Hauptstadt Ankara hat die Freilassung des pro-kurdischen Politikers Selahattin Demirtas angeordnet. Demirtas muss aber zunächst im Gefängnis bleiben, weil er bereits in einem anderen Verfahren rechtskräftig verurteilt wurde, so sein Anwalt. Demirtas sitzt seit 2016 in Untersuchungshaft. Ihm werden unter anderem die Leitung einer Terrororganisation und Terrorpropaganda vorgeworfen. Er war bis Februar 2018 Chef der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP. Der türkische Präsident Erdogan hält die HDP für den verlängerten Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

 

Tennisturnier US Open geht ohne deutsche Beteiligung weiter

Sowohl Alexander Zverev als auch Julia Görges haben bei den US Open den Sprung ins Viertelfinale verpasst. Zverev, der zum ersten Mal bei dem Tennisturnier in New York im Achtelfinale stand, verlor gegen den Argentinier Diego Schwartzman. Julia Görges unterlag gegen die Kroatin Donna Vekic. Die Spielerin, die aus Bad Oldesloe stammt, verlor dabei sehr unglücklich. Sie vergab im zweiten Satz sogar einen Matchball. Damit geht das letzte Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison ohne deutsche Beteiligung in den Einzel-Wettbewerben weiter.

 

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