03.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.08.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

03.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:35

Nachrichten von Samstag, 03.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

EU will Georgiewa als IWF-Chefin

Die Bulgarin Kristalina Georgiewa soll nach dem Willen der Europäischen Union neue Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden. Die Geschäftsführerin der Weltbank-Institute IBRD und IDA setzte sich unter den Vertretern der 28 EU-Mitgliedsstaaten gegen den niederländischen Finanzminister Jeroen Dijsselbloem durch. Georgiewa soll der Französin Christine Lagarde folgen, die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) werden soll. Der IWF wird traditionell von einem Europäer geleitet, die Schwesterorganisation Weltbank dagegen von einem US-Amerikaner.

 

Nordkorea testet erneut Raketensystem

Nordkorea hat nach eigenen Angaben bereits den vierten Raketentest innerhalb weniger Tage durchgeführt. Die Übung sei zur Zufriedenheit von Machthaber Kim Jong Un verlaufen, der den Ablauf persönlich verfolgt habe, so die Staatsagentur KCNA. Bei dem Test des neuentwickelten Mehrfach-Raketensystems sei es vor allem darum gegangen, den Flugverlauf in größeren Höhen und Trefferwirkung zu überprüfen, hieß es. Details zu dem System wurden nicht genannt. Nordkorea stellt die jüngsten Raketentests als Reaktion auf eine für August geplante gemeinsame Militärübung Südkoreas und der USA dar.

 

Neue US-Raketensysteme

Nach dem Aus des INF-Abrüstungsvertrags haben die USA neue Raketensysteme angekündigt. Die Vereinigten Staaten hätten bereits begonnen, "mobile, konventionelle, landgestützte Marschflugkörper und ballistische Raketensysteme" zu entwickeln, so Verteidigungsminister Mark Esper. Zuvor hatten die USA nach einer sechsmonatigen Kündigungsfrist das endgültige Aus der Vereinbarung mit Russland bestätigt. Sie war 1987 im Kalten Krieg geschlossen worden und sah vor, dass beide Seiten auf landgestützte atomare Mittelstreckenraketen verzichten. Nun wird ein neues Wettrüsten befürchtet.

 

Einigung auf Verfassungsänderung im Sudan

Im Sudan haben sich Opposition und Militär auf Verfassungsänderungen geeinigt. Nach langen Verhandlungen sei eine Einigung in den meisten Punkten erzielt worden, so Verhandlungsleiter Ibrahim Al-Amin laut der Agentur Suna. Demnach wird die ausgehandelte Verfassungserklärung am kommenden Sonntag feierlich unterzeichnet. Im April war Langzeit-Präsident Omar al-Baschir nach Massenprotesten vom Militär gestürzt worden. Jüngst einigten sich das Militär und die zivile Opposition unter Vermittlung der Afrikanischen Union auf eine gemeinsame Übergangsregierung, die den Weg für Neuwahlen ebnen soll.

 

USA und EU beenden Streit um Rindfleisch

Rindfleischproduzenten aus den USA bekommen künftig besseren Zugang zum Markt der Europäischen Union. Sie können größere Mengen zollfrei in die EU exportieren. Dies sei ein "bedeutender Erfolg" für amerikanische Landwirte und europäische Verbraucher, sagte US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Handelsabkommens mit der EU im Weißen Haus. An der Gesamtmenge aller Fleischimporte in die EU von 45.000 Tonnen soll das aber nichts ändern. 35.000 Tonnen sollen künftig für die US-Rindfleischexporte reserviert werden. Das Nachsehen haben die anderen Lieferländer.

 

ASAP Rocky wieder auf freiem Fuß

Nach mehreren Wochen in schwedischer Untersuchungshaft sind der US-Rapper Asap Rocky und zwei Mitangeklagte freigelassen worden. Am Ende des dritten Verhandlungstages vor dem Stockholmer Bezirksgericht entschied der Richter, dass die drei Amerikaner bis zur Urteilsverkündung Mitte August auf freien Fuß gesetzt werden. Die Männer hatten eingeräumt, Ende Juni im Stockholmer Zentrum einen 19-Jährigen geschlagen und getreten zu haben. Sie gaben an, sich von dem jungen Mann bedroht gefühlt und aus Notwehr gehandelt zu haben. US-Präsident Donald Trump hatte sich für die Freilassung von Asap Rocky eingesetzt.

 

Stürmer-Star Messi für drei Monate gesperrt

Nach seinen Vorwürfen gegen den südamerikanischen Fußballverband Conmebol ist der Argentinier Lionel Messi für die kommenden drei Monate gesperrt worden. Der Weltstar darf in diesem Zeitraum keine Partien für die Nationalmannschaft bestreiten, wie die Conmebol mitteilte. Zudem wurde Messi zur Zahlung einer Strafe von umgerechnet 45.000 Euro verurteilt. Messi hatte Conmebol nach dem kleinen Finale der Copa América gegen Chile am 6. Juli kritisiert und gesagt, man solle bei dieser Korruption nicht mitmachen. Zur Siegerehrung erschien er erst gar nicht.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema