03.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 03.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Blutige Attacke auf Migrantenlager in Libyen

Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Libyen sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens 40 Menschen getötet worden. Etwa 80 weitere Personen wurden demnach verletzt. Das Lager befindet sich in der Nähe der Hauptstadt Tripolis. Die dort ansässige international anerkannte Regierung machte die Truppen des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar für die Attacke verantwortlich. Haftars Armee hatte am Montag schwere Luftangriffe auf Tripolis angekündigt. Sie bestritt nun aber eine Verantwortung für den Beschuss des Flüchtlingslagers.

 

EU-Parlament wählt seinen neuen Präsidenten

Das Europaparlament in Straßburg soll an diesem Mittwoch einen neuen Präsidenten wählen. Für die Sozialdemokraten kandidiert der Italiener und ehemalige Fernsehjournalist David Sassoli, für die Grünen die deutsche Ko-Vorsitzende der Fraktion, Ska Keller, und für die Linksfraktion die Spanierin Sira Rego. Ein Kandidat benötigt die absolute Mehrheit, um die Wahl zu gewinnen. Es kann maximal vier Wahlgänge geben, am letzten dürfen nur noch die zwei Kandidaten mit den meisten Stimmen teilnehmen.

 

Von der Leyen ist Kandidatin für Kommissionsspitze

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll neue EU-Kommissionspräsidentin werden. Die EU-Staats- und Regierungschefs nominierten die CDU-Politikerin bei ihrem Sondergipfel in Brüssel offiziell und durchbrachen damit eine tagelange Blockade bei der Besetzung von EU-Spitzenposten. Von der Leyen könnte nun die erste Frau an der Spitze der EU-Kommission werden. Allerdings muss das EU-Parlament die Personalie noch bestätigen. Dies gilt als unsicher. Eine Mehrheit der Fraktionschefs hatte beschlossen, nur einen der Europawahl-Spitzenkandidaten in das Amt des Kommissionschefs zu wählen.

 

Katastrophale Zustände in US-Migrantenlagern

Eine Aufsichtsbehörde des US-Heimatschutzministeriums hat ein verheerendes Bild von Lagern für illegale Einwanderer gezeichnet. Nach der Inspektion fünf solcher Einrichtungen im Rio Grande Valley warnte die Behörde, die Lager seien gefährlich überfüllt. Erwachsene und auch Kinder würden dort häufig zu lange festgehalten. Der Bericht schilderte alarmierende hygienische Zustände. In einer Einrichtung seien einige Migranten eine Woche lang in einer so vollen Zelle festgehalten worden, dass dort nur Platz zum Stehen gewesen sei.

 

Europäer mahnen Rückkehr zum Atomdeal an

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die EU haben den Iran vor weiteren Verstößen gegen das Atomabkommen gewarnt. Das Festhalten der EU an dem Vertrag hänge von einer "vollständigen Einhaltung durch Iran" ab, hieß es in einer Erklärung. Gemeinsam mit den weiteren Partnern würden nun die nächsten Schritte geprüft. Der iranische Außenminister erklärte, die EU solle zunächst ihren wirtschaftlichen Verpflichtungen aus dem Abkommen nachkommen. Der Iran hat mit der Urananreicherung über das erlaubte Maß hinaus begonnen. Damit reagiert Teheran auf die Sanktionspolitik der USA.

 

Sea-Watch-Kapitänin Rackete auf freiem Fuß

Die Kapitänin des Migranten-Rettungsschiffs "Sea-Watch 3" ist wieder frei. Eine Ermittlungsrichterin im sizilianischen Agrigent hob den Hausarrest gegen Carola Rackete auf. Die 31-jährige Deutsche hatte am Samstag die "Sea-Watch 3" mit 40 Migranten an Bord in den Hafen von Lampedusa gesteuert und ein Boot der Polizei touchiert. Der Widerstand gegen italienische Beamte sei insoweit zu rechtfertigen, als die Kapitänin ihrer Pflicht zur Rettung von Menschenleben gefolgt sei, argumentierte die Richterin. Innenminister Matteo Salvini kündigte an, dass Rackete des Landes verwiesen werde.

 

Automobil-Ikone Lee Iacocca ist tot - Vater des Ford Mustang

Die Automobil-Ikone Lee Iacocca ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Fiat Chrysler (FCA) würdigte die Rolle, die Iacocca als Chef des Chrysler-Konzerns spielte. Iacocca wird zugeschrieben, Chrysler im Jahr 1980 vor der Pleite bewahrt zu haben. In den 1970er-Jahren war der Manager Chef des Automobilkonzerns Ford. Iacocca gilt als einer der Väter des legendären Ford Mustang, der bis heute produziert wird.

 

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