02.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:57

Nachrichten von Freitag, 02.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Trump kündigt harte Linie gegenüber illegalen Migranten an

Kurz vor den US-Kongresswahlen hat Präsident Donald Trump in einer Rede im Weißen Haus Änderungen bei Asylverfahren für illegale Migranten angekündigt. Diejenigen, die die Gesetze der USA brächen und illegal hereinkämen, würden nicht länger mit "haltlosen Forderungen automatisch Eintritt" erhalten, so Trump. Er kündigte an, einen Präsidenten-Erlass zu veröffentlichen. Zu den Details blieb er vage. Derzeit sind Tausende Menschen aus Mittelamerika in mehreren Gruppen auf dem Weg zur US-Grenze. Sie fliehen vor Bandenkriminalität und der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Region.

 

UN-Vollversammlung verurteilt US-Embargo gegen Kuba

Mit großer Mehrheit hat die UN-Vollversammlung erneut ein Ende der seit mehr als fünf Jahrzehnten bestehenden US-Blockade gegen Kuba gefordert. Mit 189 Ja- und zwei Gegenstimmen votierte die Versammlung für die von Kuba eingebrachte Resolution. Nur die USA und Israel stimmten dagegen. Die Unterstützer der Resolution lägen falsch, erklärte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley. Kuba verweigere seinen Bewohnern Freiheit und Menschenrechte. Die Entscheidungen der UN-Vollversammlung sind nicht rechtsverbindlich, spiegeln aber die Meinung der Staatengemeinschaft wider.

 

Bolsonaro will Brasiliens Botschaft nach Jerusalem verlegen

Brasiliens künftiger Präsident Jair Bolsonaro hat den Umzug der Botschaft seines Landes in Israel nach Jerusalem angekündigt. Man sollte Israel als souveränen Staat respektieren, so der Rechtsaußen-Politiker über Twitter. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu begrüßte den Entschluss. Mit dem Botschaftsumzug würde Brasilien dem Beispiel der USA folgen. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem Ende 2017 als Hauptstadt Israels anerkannt und später die Botschaft dorthin verlegt, was wütende Proteste der Palästinenser nach sich zog. Sowohl sie als auch Israel beanspruchen Jerusalem als ihre Hauptstadt.

 

Todesstrafe in Tennessee vollstreckt

In den USA ist erstmals seit fünf Jahren ein Häftling auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den verurteilten Mörder wurde in einem Hochsicherheitsgefängnis in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee vollstreckt. Er hatte den elektrischen Stuhl der Giftspritze vorgezogen. Seine Anwälte argumentierten, bei der Giftspritze drohten ihm zehn bis 18 qualvolle Minuten, beim elektrischen Stuhl lediglich 15 bis 30 Sekunden. Der 63-Jährige war schuldig gesprochen worden, 1983 zwei Männer ermordet zu haben.

 

Medien: Hacker erbeuten Atom-Daten

In Frankreich haben Hacker laut Medienberichten vertrauliche Dokumente zu Atomanlagen und Gefängnissen gestohlen. Bei dem Cyberangriff auf den Baukonzern Ingérop seien bereits im Juni mehr als 65 Gigabyte an Daten kopiert worden, berichten die "Süddeutsche Zeitung", der Norddeutsche Rundfunk und die französische Zeitung "Le Monde". Darin enthalten seien Unterlagen zu einem geplanten Atommüll-Endlager im Nordosten Frankreichs, zum Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Deutschland und zu Überwachungsanlagen in einem Hochsicherheitsgefängnis. Das Unternehmen bestätigte den Angriff.

 

Armin Laschet warnt vor Kurswechsel in der CDU

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich gegen einen Rechtsruck der CDU unter einer neuen Führung ausgesprochen. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte Laschet, eine solche Achsenverschiebung wäre gewiss falsch. Der CDU-Bundes-Vize selbst will sich nicht für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel an der CDU-Spitze bewerben. Jens Spahn, einer der Kandidaten, hatte zuvor mit einer klaren Positionierung in der Flüchtlingspolitik für sich geworben. Neben ihm bewerben sich unter anderem CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und der frühere Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz.

 

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