02.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:52

Nachrichten von Dienstag, 02.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Gefährlicher Zwischenfall mit Kriegsschiffen der USA und Chinas

Zwischen Kriegsschiffen der USA und Chinas ist es in einem umstrittenen Seegebiet im Südchinesischen Meer beinahe zu einer Kollision gekommen. Der Zwischenfall ereignete sich bereits am Sonntag nahe den von Peking beanspruchten Spratley-Inseln. Das chinesische Schiff hatte nach US-Medienberichten versucht, den amerikanischen Lenkwaffenzerstörer "USS Decatur" abzudrängen. Zuletzt sei dieser ausgewichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die USA erkennen die Ansprüche Chinas auf die rohstoffreichen Spratley-Inseln nicht an und schicken immer wieder Kriegsschiffe in die Region.

 

Gülen-Bruder in Türkei zu langjähriger Haftstrafe verurteilt

In der Türkei ist der Bruder des Predigers Fethullah Gülen wegen Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terror-Organisation zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Justizkreise. Das Urteil gegen Kutbettin Gülen habe das Strafgericht Izmir gefällt. Er sitzt bereits seit zwei Jahren in Untersuchungshaft. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sieht in Fethullah Gülen den Hauptverantwortlichen für den Putschversuch von 2016. Erdogan fordert daher von den USA die Auslieferung Gülens, wo dieser seit 1999 im Exil lebt.

 

Union und SPD einig bei Fachkräftekonzept

Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf Details für die Zuwanderung von Fachkräften geeinigt. Das teilte SPD-Chefin Andrea Nahles nach der Sitzung des Koalitionsausschusses in Berlin mit. Damit soll Deutschland erstmals ein Einwanderungsgesetz bekommen, das sich an Vorbildern wie Kanada orientiert. Das Gesetz soll den Zuzug qualifizierter internationaler Fachkräfte ordnen und steuern. Bedarf und Qualifikation sollen zentrale Kriterien sein. Vorgesehen ist auch eine schnellere Anerkennung von Abschlüssen.

 

Koalition verständigt sich auf Maßnahmen gegen Diesel-Fahrverbote

Nach langem Ringen haben sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD auf Maßnahmen zur Vermeidung von Fahrverboten für Dieselautos geeinigt. Der Koalitionsausschuss verständigte sich auf ein "Konzept für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten". Nach Angaben von SPD-Chefin Andrea Nahles gibt es auch eine Verständigung zur umstrittenen Hardware-Nachrüstung von älteren Dieselautos. Einzelheiten sollen an diesem Dienstag von den Fachministern verkündet werden. Laut Nahles strebt die Koalition auch eine baldige Einigung über einen schnelleren Ökostrom-Ausbau an.

 

Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen

In Berlin haben die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begonnen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller sagte zum Auftakt des dreitägigen Bürgerfests, das Motto "Nur mit Euch" solle deutlich machen, was das Land gemeinsam geschafft habe. Die friedliche Revolution habe es nur gegeben, weil Menschen gemeinsam für Demokratie und Menschenrechte gestritten hätten. Zudem betonte der SPD-Politiker, gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West müssten das Ziel bleiben. Das Bürgerfest findet rund um das Brandenburger Tor und den Reichstag statt. Es werden mehr als eine Million Besucher erwartet.

 

Großdemonstration in Barcelona für die Abspaltung von Spanien

Ein Jahr nach dem verbotenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien haben in Barcelona rund 180.000 Menschen für die Abspaltung der Region von Spanien demonstriert. Im Anschluss an die Kundgebung kam es zu Ausschreitungen radikaler Unabhängigkeitsbefürworter. Hunderte Aktivisten hatten zuvor in Girona nördlich von Barcelona die Gleise einer Hochgeschwindigkeitsstrecke besetzt und mehrere wichtige Straßen blockiert. Der katalanische Regionalpräsident Quim Torra begrüßte die Aktionen als Mittel, um "Druck zu machen".

 

Eurogruppe lehnt Italienische Schuldenpläne ab

Die umstrittenen Schuldenpläne Italiens stoßen bei den Euro-Partnern auf Ablehnung. Die von der neuen Regierung in Rom vergangene Woche vorgelegten Haushaltsziele hätten Fragen und Sorgen ausgelöst, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach einem Treffen der Finanzminister in Luxemburg. Nun sei eine rasche Klärung erforderlich. Italien müsse einen nachhaltigen und glaubhaften Budgetentwurf vorstellen. Dafür sei bis Mitte Oktober Zeit. Die italienische Regierung will im nächsten Jahr entgegen vorheriger Zusagen deutlich mehr Schulden machen, um ihre Wahlversprechen einzulösen.

 

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