02.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:31

Nachrichten von Montag, 02.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Sachsen und Brandenburg steuern auf Dreier-Koalitionen zu

Nach den Landtagswahlen steuern Brandenburg und Sachsen jeweils auf ein Dreierbündnis zu. In Brandenburg wird mit einer Erweiterung der bislang rot-roten Regierung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) um die Grünen gerechnet. Auch in Sachsen, wo bisher die CDU unter Ministerpräsident Michael Kretschmer mit der SPD regierte, ist eine Koalition beider Parteien mit den Grünen denkbar. Die Bündnisse sind notwendig, um eine Machtbeteiligung der AfD zu verhindern. Diese kam in beiden Ländern mit massiven Zugewinnen auf Platz zwei. Die Sozialdemokraten in Brandenburg und die CDU in Sachsen blieben trotz deutlicher Verluste Wahlsieger. Die Linke verlor deutlich, die Grünen erzielten jeweils ihre bisher besten Ergebnisse. Die FDP verpasste den Einzug in beide Landtage.

 

Acht Kandidatenduos starten in Wettbewerb um den SPD-Vorsitz

Bei der SPD ringen in den kommenden Wochen voraussichtlich acht Kandidatenduos um den Parteivorsitz. Die Frist für Bewerbungen um den SPD-Vorsitz lief am Sonntagabend ab. An diesem Montag soll der Wahlvorstand der SPD zusammenkommen, um das Kandidatenfeld endgültig zu bestätigen. Die zugelassenen Bewerber sollen sich dann bei 23 Regionalkonferenzen der Basis vorstellen. Dann folgt eine Mitgliederbefragung. Im Dezember soll ein SPD-Parteitag die siegreichen Bewerber formal bestätigen.

 

Zentralbank in Argentinien schränkt Devisenkäufe ein

Um die Landeswährung Peso zu stützen, begrenzt die argentinische Zentralbank Devisenkäufe. Nach einer Ermächtigung durch die Regierung ordnete sie an, dass große Exporteure nun eine Erlaubnis der Zentralbank einholen müssen, wenn sie Fremdwährungen kaufen und Devisen ins Ausland überweisen wollen. In Argentinien hat sich die Schuldenkrise zuletzt zugespitzt. Der Peso verlor seit dem 11. August in Relation zum Dollar mehr als 20 Prozent an Wert. Alle drei großen Ratingagenturen stuften das Land herab. Die Finanzmärkte befürchten, dass es bald seine Dollar-Schulden nicht mehr begleichen kann.

 

Honduras setzt politisches Zeichen in Jerusalem

Kurz vor der Parlamentswahl am 17. September in Israel hat Honduras ein diplomatisches Büro in Jerusalem eröffnet. Präsident Juan Orlando Hernández leitete die Feier im Beisein des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu. Der Präsident erklärte, das Büro sei als "Verlängerung" der Botschaft seines Landes gedacht, die bei Tel Aviv liegt. "Das ist für mich die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des Staates Israel", so Hernández. US-Präsident Donald Trump hatte 2017 Jerusalem einseitig als Israels Hauptstadt anerkannt. Im Mai verlegte er die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem.

 

Hurrikan "Dorian" wütet auf den nördlichen Bahamas

Der Wirbelsturm "Dorian" ist zu einem Hurrikan der gefährlichsten Kategorie hochgestuft worden und mit zerstörerischen Windgeschwindigkeiten auf die Bahamas getroffen. Es drohten "lebensgefährliche" Sturmfluten von bis zu sieben Meter Höhe, warnte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami. Es ist der gewaltigste Hurrikan, der die Inselgruppe seit Beginn der modernen Aufzeichnungen je getroffen hat. Wegen des herannahenden Sturms hat der US-Bundesstaat South Carolina eine Evakuierung der gesamten Küste angeordnet. Bis zu 830.000 Bewohner müssen sich in Sicherheit bringen.

 

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