02.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 02.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

USA setzen auf noch höhere Zölle gegen China

US-Präsident Donald Trump versucht im Handelsstreit den Druck auf China zu erhöhen. Er schlug vor, chinesische Einfuhren im Wert von 200 Milliarden Dollar mit einem Zollsatz von 25 Prozent zu belegen. Die Abgabe soll damit mehr als doppelt so hoch werden wie bislang geplant. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte, der Präsident habe die Erhöhung angeordnet, weil China sich weigere, auf US-Wünsche einzugehen und zudem Gegenzölle auf US-Einfuhren erhoben habe. Bislang war immer von Zehn-Prozent-Zöllen die Rede gewesen.

 

USA und Türkei steuern auf diplomatische Krise zu

Die USA und die Türkei steuern wegen des Streits um den amerikanischen Pastor Andrew Brunson auf einen diplomatischen Konflikt zu. Die Regierung von Präsident Donald Trump verhängte Sanktionen gegen zwei türkische Minister, die bei der Festnahme laut USA involviert waren. Das türkische Außenministerium drohte mit Gegenmaßnahmen. Brunson war im Oktober 2016 festgenommen worden, später wurde in der Türkei Untersuchungshaft gegen ihn wegen Terrorvorwürfen verhängt. Vergangene Woche wandelte ein Gericht die U-Haft dann wegen gesundheitlicher Probleme des 50-Jährigen in Hausarrest um.

 

Türkei ist für Menschenrechtsverletzungen in Syrien verantwortlich

Die türkische Armee und von ihr unterstützte Milizen sind nach Angaben von Amnesty International für schwere Menschenrechtsverletzungen im nordsyrischen Afrin verantwortlich. Dazu gehörten willkürliche Inhaftierungen, Folter, Verschleppung von Zivilisten und Enteignungen in der einst von Kurden dominierten Region, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Die meisten Gräueltaten gehen demnach von syrischen Gruppen aus, die von der Türkei aufgerüstet wurden. Amnesty hatte in den vergangenen drei Monaten zahlreiche Menschen interviewt, die in Afrin lebten oder von dort flüchteten.

 

Drei Menschen sterben bei Protesten nach Wahl in Simbabwe

Nach dem Gewaltausbruch in Simbabwe bleibt das Militär in der Hauptstadt Harare präsent. Dies gelte, bis sich die Situation beruhigt habe, hieß es. Am Mittwoch hatte es Proteste der Opposition gegeben, die der Regierungspartei Zanu-PF Wahlmanipulation vorwarf. Laut Korrespondenten schossen Polizisten auf Demonstranten. Mindestens drei Menschen sollen getötet worden sein. Am Montag hatten in Simbabwe die ersten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen seit dem Sturz des Langzeitmachthabers Robert Mugabe stattgefunden. Laut Wahlkommission erreichte die regierende Zanu-PF eine klare Mehrheit im Parlament.

 

Klimaforscher alarmiert durch rasant verlaufende Erderwärmung

Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn meteorologischer Aufzeichnungen im späten 19. Jahrhundert. Das Jahr 2017 war das drittwärmste je gemessene Jahr. Das bestätigt der neue Jahresbericht der US-Klimabehörde, an dem Wissenschaftler aus 65 Ländern mitgearbeitet haben. Der Bericht bestätigt die Klimatrends eines sich deutlich aufheizenden Planeten. Unter anderem stiegen die Konzentrationen an Treibhausgasen wie CO2 und Methan auf neue Höchstwerte. Auch der durchschnittliche Meeresspiegel erreichte einen neuen Höchststand - er lag fast acht Zentimeter höher als vor 25 Jahren.

 

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