02.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.05.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:19

Nachrichten von Samstag, 02.05.2020 – langsam gesprochen als MP3

USA erlauben begrenzten Einsatz von Corona-Wirkstoff Remdesivir

Die USA gestatten den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei COVID-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie "in Lichtgeschwindigkeit" zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Corona-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann.

 

Spanien und Österreich lockern Corona-Auflagen

Erstmals seit sieben Wochen dürfen die Spanier von diesem Samstag an ihre Häuser verlassen. Sport im Freien und Spaziergänge mit Angehörigen eines Haushaltes sind wieder erlaubt. Spanien ist eines der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder, es starben bereits mehr als 24.800 Menschen. Seit dem 14. März gilt in dem Land die europaweit schärfste Ausgangssperre, sie wurde bis zum 9. Mai verlängert. In Österreich dürfen ab sofort alle Geschäfte sowie Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten strenge Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln.

 

Guterres mahnt zu Achtung alter Menschen in Corona-Pandemie

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie alte Menschen nicht zu vernachlässigen. Vor allem die über 80-Jährigen seien nicht nur am stärksten von der Pandemie betroffen, für sie bestehe auch "ein höheres Risiko von Armut, Diskriminierung und Isolation", warnte Guterres. Die 193 Mitgliedstaaten der UN müssten in ihrer Reaktion auf die Pandemie "die Rechte und die Würde der alten Menschen respektieren".

 

Unerlaubte Proteste zum 1. Mai in Berlin und Hamburg

Trotz Corona-Verbots haben sich am 1. Mai jeweils Hunderte Menschen in Berlin und Hamburg zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 Personen dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Es gab rund 50 Festnahmen. Größere Ansammlungen von Menschen sind wegen der Pandemie verboten. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen wird als Straftat gewertet.

 

Machthaber Kim taucht wieder auf

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich einem Bericht zufolge erstmals seit knapp drei Wochen in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe eine Düngemittel-Fabrik eröffnet, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Kim war seit dem 11. April nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte bei den Feierlichkeiten zu Ehren seines verstorbenen Großvaters, Staatsgründer Kim Il Sung, gefehlt. Dies führte zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. US-Medien mutmaßten über eine Herz-Operation Kims.

 

Trumps neue Sprecherin will stets die Wahrheit sagen

Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, hat mit ihrer ersten Pressekonferenz eine mehr als ein Jahr lang unterbrochene Tradition wieder aufgenommen. Die 31-Jährige beantwortete im Weißen Haus die Fragen von Journalisten - und versprach den Reportern, sie nie anzulügen. Traditionell stellen sich Sprecher des Weißen Hauses regelmäßig den Fragen von Journalisten. Unter Präsident Trump hatte es eine solche Veranstaltung aber zuletzt im März 2019 gegeben.

 

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