02.03.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.03.2021
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.03.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 02.03.2021 – langsam gesprochen als MP3

Gouverneur meldet Freilassung von entführten Schülerinnen in Nigeria

Fünf Tage nach ihrer Entführung aus einem Internat im Nordwesten Nigerias sind alle 279 Schülerinnen wieder frei. Die Mädchen seien am Morgen freigelassen worden und bei guter Gesundheit, teilte der Gouverneur des Bundesstaats Zamfara, Bello Matawalle, mit. Bewaffnete Angreifer hatten am Freitag das Mädcheninternat in Jangebe überfallen. Die Banden handeln vornehmlich aus finanziellen Motiven. Es wachsen jedoch Befürchtungen, dass sie mit Dschihadisten aus dem Nordosten Nigerias kooperieren könnten. Diese kämpfen seit Jahren für die Errichtung eines islamistischen Staats.

 

UN: Zehntausende Zivilisten in Syrien verschleppt

Zehn Jahre nach dem Beginn des Syrienkriegs haben die Vereinten Nationen in einem Bericht "unvorstellbares Leiden" tausender inhaftierter Zivilisten angeprangert. Der Verbleib zehntausender Menschen, die durch Sicherheitskräfte des Regimes von Präsident Baschar al-Assad verschleppt wurden, sei unklar, heißt es in einem Bericht der UN-Ermittlungskommission zu Syrien. Das Regime halte noch immer Zehntausende Zivilisten unter schlimmsten Bedingungen gefangen. Viele Menschen seien in der Haft getötet worden. Gewalt gegen Häftlinge habe nicht nur die Regierung verübt, sondern alle Konfliktparteien.

 

UN: Russland steckt hinter Nawalny-Attentat

Der Giftanschlag auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny geht nach Ansicht von zwei UN-Expertinnen auf das Konto des russischen Staats. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, verlangten Agnès Callamard und Irene Khan, die für die Vereinten Nationen außergerichtliche Tötungen und Redefreiheit beobachten. Zudem sei eine internationale Untersuchung dringend nötig, erklärten die Menschenrechtlerinnen in Genf. Das Attentat gehöre zu einer Serie von Angriffen im In- und Ausland. Russland weist eine Verwicklung in den Fall zurück und lehnt auch Ermittlungen ab. 

 

WHO: Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr unrealistisch

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält einen Abschluss der Corona-Pandemie noch in diesem Jahr für unrealistisch. Möglich sei, dass es gelingen werde, die Corona-bedingten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle stark zu reduzieren, sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan. Das Virus werde aber die Kontrolle behalten. Ryan verwies in Genf auf den globalen Anstieg bei den Infektionsfällen mit dem Coronavirus in der vergangenen Woche, nachdem es zuvor sechs Wochen in Folge einen Rückgang gegeben hatte.

 

Präsidentenpartei in El Salvador steuert auf Wahlsieg zu

In El Salvador geht Präsident Nayib Bukele offenbar gestärkt aus der Parlamentswahl hervor. Nach Angaben des Obersten Wahlgerichts erreichte seine Partei Neue Ideen zusammen mit der Großen Allianz für Nationale Einheit (GANA) nach Teilergebnissen deutlich mehr als die Hälfte der Stimmen. Nach der Wahl am Sonntag wurden bisher 86 Prozent der Stimmzettel ausgezählt. Bukele erklärte auf Twitter, beide Parteien bekämen mehr als 60 Abgeordnete. Das wären mehr als zwei Drittel der 84 Sitze im Ein-Kammer-Parlament. Die Beteiligung der gut fünf Millionen Stimmberechtigten lag bei 51 Prozent.

 

Bericht: Marokko legt Beziehungen mit deutscher Botschaft auf Eis

Marokko will nach Angaben aus marokkanischen Diplomatenkreisen "jeden Kontakt" mit der deutschen Botschaft in Rabat aussetzen. Hintergrund seien "tiefgreifende Missverständnisse" zwischen Marokko und Berlin, etwa in der Westsahara-Frage. Marokkanische Medien zitierten aus einem Brief von Außenminister Nasser Bourita an Regierungschef Saad-Eddine El Othmani. Darin werden alle Ministerialabteilungen aufgerufen, jede Interaktion mit der Botschaft und politischen Stiftungen auszusetzen. Deutschland hatte kritisiert, dass die USA im Dezember die Ansprüche Marokkos auf die Westsahara anerkannten. 

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