02.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:15

Nachrichten von Montag, 02.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Frontex erwartet "massiven Strom" an Flüchtlingen

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex geht einem Medienbericht zufolge für die kommenden Tage von einer weiteren Zuspitzung der Lage an den EU-Grenzen zur Türkei aus. In einem vertraulichen Bericht der Behörde für die politischen Entscheidungsträger in der Europäischen Union (EU) sei von "Massenmigrationsströmen nach Griechenland" die Rede, zitiert die Tageszeitung "Die Welt". Es werde schwierig sein, den massiven Strom von Menschen, die sich auf die Reise gemacht haben, zu stoppen. Am Samstag hatte die Türkei ungeachtet des bestehenden Abkommens ihre Grenzen zur EU geöffnet. Nach UN-Angaben haben sich an den türkisch-griechischen Grenzübergängen daraufhin mindestens 13.000 Menschen versammelt.

 

Coronavirus fordert weltweit mehr als 3000 Opfer

Während die Zahl der neuen Erkrankungen in China langsam abnimmt, breitet sich die Lungenkrankheit in anderen Teilen der Welt rasant aus. Die Zahl der Todesopfer durch die Lungenkrankheit Covid-19 ist weltweit auf über 3000 gestiegen. Zu den bestätigten 2980 Opfern kamen am Montag 42 weitere Todesopfer aus China hinzu. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Erkrankungen weltweit stieg auf fast 89.000. Am stärksten betroffen sind China und Südkorea. In Deutschland sind mittlerweile in 10 der 16 Bundesländer Infektionen nachgewiesen. Am Abend wurde der erste nachgewiesene Fall in Berlin bekannt.

 

Buttigieg scheidet aus US-Präsidentschaftsrennen aus

Der Politiker Pete Buttigieg ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der oppositionellen Demokraten ausgestiegen. Das gab der 38-Jährige in der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana bekannt, wo er acht Jahre Bürgermeister war. Buttigieg war bei der jüngsten Vorwahl am Samstag in South Carolina mit nur acht Prozent der Stimmen auf dem vierten Platz gelandet. Die dortige Wahl gewann der frühere Vizepräsident Joe Biden. Der Ex-Bürgermeister vertritt wie Biden den moderat-pragmatischen Flügel der Demokratischen Partei.

 

Allawi scheitert mit Regierungsbildung im Irak

Der irakische Ex-Minister Mohammed Allawi hat nach wochenlangen Verhandlungen seine Versuche einer Regierungsbildung aufgegeben. Dies teilte er in einer TV-Ansprache mit. Allawi war es nicht gelungen, für seinen Kabinettsvorschlag genügend Rückhalt im Parlament in Bagdad zu bekommen. Auch kam es immer wieder zu Protesten gegen den Politiker, weil er als Repräsentant der alten Eliten betrachtet wird. Durch den Rückzug wird die seit Monaten andauernde Regierungskrise im Irak weiter verschärft. Staatschef Barham Saleh hat nun zwei Wochen Zeit, einen anderen möglichen Regierungschef zu benennen.

 

Nicaraguanischer Befreiungstheologe Ernesto Cardenal gestorben

Ernesto Cardenal, Dichter, Befreiungstheologe und ehemaliger nicaraguanischer Kultusminister, ist tot. Nach Medienberichten starb er im Alter von 95 Jahren in Managua an den Folgen eines Nieren- und Herzversagens. Cardenal war als scharfer Kritiker des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega bekannt. Wegen seiner politischen Aktivitäten verbot die Katholische Kirche dem Theologen mehr als drei Jahrzehnte die Tätigkeit als Priester. Cardenal war bis ins hohe Alter als Schriftsteller aktiv. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter 1980 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

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