02.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.02.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.02.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:08

Nachrichten von Samstag, 02.02.2019 – langsam gesprochen als MP3

US-Vizepräsident ruft zum Sturz von Maduro auf

US-Vizepräsident Mike Pence hat zum Sturz des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro aufgerufen. Die Zeit sei gekommen, Maduros Tyrannei ein für allemal zu beenden, sagte Pence vor Exil-Venezolanern in Miami. Es sei nicht die Zeit für einen Dialog, es sei die Zeit für Taten. Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó rief seine Anhänger für diesen Samstag zur "größten Demonstration" in der Geschichte des Landes auf. Er fordert Neuwahlen. Die USA haben Guaidó bereits als Interimspräsident anerkannt.

 

Maas warnt vor neuem Wettrüsten

Nach dem Ausstieg der USA aus dem atomaren INF-Abrüstungsvertrag mit Russland fordert Außenminister Heiko Maas eine neue weltweite Abrüstungsinitiative. Dabei müssten nicht nur die USA und Russland, sondern auch Länder wie China einbezogen werden, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". In den letzten Jahrzehnten seien viele neue Waffensysteme entwickelt worden. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erteilte der Stationierung von Atomwaffen in Europa unterdessen eine Absage. Es müsse allerdings sichergestellt werden, dass es eine glaubwürdige Abschreckung und Verteidigung gebe.

 

Jedes dritte britische Unternehmen erwägt wegen Brexit Verlagerung

Fast jedes dritte britische Unternehmen sieht sich laut einer Umfrage des britischen Unternehmerverbandes Institute of Directors (IOD) wegen des EU-Austritts zu Verlagerungsplänen gezwungen. Elf Prozent der rund 1200 teilnehmenden Unternehmen gaben demnach an, wegen des EU-Austritts bereits Teile ihrer Geschäftstätigkeit ins Ausland verlagert zu haben. Fünf Prozent der Unternehmen waren in der Planungsphase und 13 Prozent zogen eine Verlagerung aktiv in Betracht. Rund 70 Prozent der Firmen mit einer Verlagerung oder entsprechenden Plänen wählten Standorte innerhalb der EU.

 

Deutschland bedauert Ende der Beobachtermission in Hebron

Die Bundesregierung hat enttäuscht auf die Entscheidung Israels reagiert, das Mandat für die Beobachtermission in Hebron nicht zu verlängern. Die Temporäre Internationale Präsenz in Hebron sei Teil eines internationalen Rahmens zur Eindämmung und Lösung des Nahost-Konfliktes gewesen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Nun breche dieser Rahmen weg, ohne dass es einen Ersatz dafür gebe. In der geteilten Stadt Hebron leben inmitten von rund 200.000 Palästinensern mehrere hundert jüdische Siedler, die umfassend von der israelischen Armee geschützt werden.

 

Meteorit schlägt in Kuba ein

Der Einschlag eines Meteorits hat zahlreiche Menschen in Kuba erschreckt. Der Himmelskörper ging, begleitet von einem explosionsartigen Knall und Blitzen, über dem Westen des Inselstaats in der Provinz Pinar del Rio nieder, wie das Nationale Institut für Geophysik mitteilte. Besorgte Anwohner liefen auf die Straße. Schäden richtete der Meteorit wohl nicht an. Er sei beim Eintritt in die Erdatmosphäre in mehrere Teile zerbrochen, der größte Teil davon sei 20 bis 30 Zentimeter groß, erklärten Experten.

 

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