01.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:13

Nachrichten von Donnerstag, 01.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Salvini verbietet "Alan Kurdi" die Einfahrt

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat dem deutschen Schiff "Alan Kurdi" nach der Rettung von 40 Migranten ein Einfahrts- und Durchfahrtsverbot für italienische Gewässer erteilt. Die Hilfsorganisation Sea-Eye, Betreiber der "Alan Kurdi", teilte mit, man werde dennoch Kurs auf die Insel Lampedusa nehmen, da dort geografisch gesehen der nächste sichere Hafen liege. Eine Sea-Eye-Sprecherin kritisierte, die Rettungsleitstelle der Küstenwache in Rom habe bislang nicht auf Kontaktversuche reagiert.

 

USA sanktionieren Irans Außenminister

Die USA haben Sanktionen gegen den iranischen Außenminister Dschawad Sarif verhängt. Sarif habe die "rücksichtslose Agenda" des geistlichen Oberhauptes Ajatollah Ali Chamenei umgesetzt, hieß es aus Washington. Allerdings werde damit nicht die Tür für Gespräche über das umstrittene Atomprogramm Irans geschlossen. Sarif bezeichnete die Maßnahme als "wirkungslos". Er und seine Familie hätten keinerlei Besitz außerhalb des Iran, twitterte der Außenminister.

 

Spekulationen um Tod von Bin-Laden-Sohn

Der Sohn des früheren Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden, Hamza bin Laden, ist vermutlich tot. Dies teilten US-Regierungsvertreter mit, die namentlich nicht genannt werden wollten. US-Präsident Donald Trump lehnte eine Stellungnahme ab. Der Sender NBC und die "New York Times" hatten berichtet, der etwa 30-Jährige sei bei einer Operation unter US-Beteiligung getötet worden. Die USA hatten im Februar eine Million Dollar Belohnung für Hinweise zu ihm ausgesetzt. Er habe sich zu einem Anführer von Al-Kaida entwickelt, hieß es. Hamza bin Laden ist das 15. von etwa 20 Kindern von Osama bin Laden.

 

Trump kritisiert Leitzinssenkung der Fed

US-Präsident Donald Trump hat sich nach der Senkung des Leitzinses unzufrieden über die Geldpolitik der Notenbank Fed geäußert. Er kritisierte die Entscheidung als unzureichend und attackierte Fed-Chef Jerome Powell erneut persönlich. Wie immer habe Powell enttäuscht, sagte Trump. Die Fed hatte zuvor erstmals seit mehr als zehn Jahren den Leitzins um 0,25 Punkte herabgesetzt. Die Rate liegt nun bei 2,0 bis 2,25 Prozent. Der US-Präsident wirft der Fed regelmäßig vor, mit ihrer Zinspolitik das US-Wirtschaftswachstum zu bremsen.

 

Maas würdigt den Mut der Polen

Anlässlich des 75. Jahrestages des Warschauer Aufstands hat Bundesaußenminister Heiko Maas an den Widerstand der Polen gegen die NS-Besatzer erinnert. Bei einer Gedenkveranstaltung in der polnischen Hauptstadt sagte Maas, man könne nur Scham dafür empfinden, was Polen von Deutschen angetan worden sei. Am 1. August 1944 hatten polnische Widerstandskämpfer den Versuch gestartet, die Nazis aus Warschau zu vertreiben. Diese schlugen den Aufstand brutal nieder, mehr als 200.000 Menschen wurden getötet. Diesen Donnerstag gedenkt Maas der Opfer des Massakers von Wola. In dem Warschauer Viertel ermordete die SS zu Beginn des Aufstands rund 50.000 Zivilisten.

 

Burkaverbot in den Niederlanden in Kraft

Nach einer langjährigen Diskussion ist in den Niederlanden das sogenannte Burkaverbot in Kraft getreten. Wer von diesem Donnerstag an verschleiert mit Nikab oder Burka in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern und Ämtern oder Bussen und Bahnen unterwegs ist, muss eine Geldstrafe von mindestens 150 Euro zahlen. Das Innenministerium mahnte Kommunen und zuständige Stellen, das Verbot auch durchzusetzen. Das Verschleierungsverbot ist umstritten. Der Widerstand seitens der Niederländer muslimischen Glaubens ist groß. Viele Kommunen halten die Vorgaben für nicht umsetzbar.

 

Möglicherweise bewohnbarer Planet entdeckt

Ein internationales Astronomenteam hat drei Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen. Alle umkreisen den Stern namens GJ 357 im 31 Lichtjahre entfernten Sternenbild Hydra. Einer der neu entdeckten Planeten mit der Bezeichnung GJ 357 d könnte möglicherweise bewohnbar sein. Er sei mit einer berechneten Gleichgewichtstemperatur von minus 53 Grad Celsius zwar eisig, schreiben die Forscher. Aber wenn er eine dichte Atmosphäre habe, was noch bestimmt werden müsse, könnte er genügend Wärme einfangen, um den Planeten zu erwärmen und flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche zuzulassen.

 

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