01.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 01.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

Alle Passagiere und Crewmitglieder überleben Flugzeugabsturz in Mexiko

Im Norden Mexikos ist eine Passagiermaschine mit 101 Menschen an Bord unmittelbar nach dem Start verunglückt. Das Flugzeug hob vom internationalen Airport im Bundesstaat Durango ab und sollte nach Mexiko-Stadt fliegen. Der Gouverneur des Bundesstaates, José Rosas Aispuro, erklärte, es habe keine Todesopfer gegeben. Etwa 85 Menschen wurden demnach verletzt. Laut Aispuro hatte der Pilot den Start vermutlich wegen des schlechten Wetters abbrechen müssen. Die Maschine der Gesellschaft Aeroméxico schlug hinter dem Rollfeld auf und fing Feuer.

 

Bayern startet mit Ankerzentren für Asylbewerber

Als erstes Bundesland startet Bayern mit den umstrittenen sogenannten Ankerzentren. Nach dem "Masterplan Migration" von Bundesinnenminister Horst Seehofer sollen diese Einrichtungen Asylverfahren und damit auch eine Abschiebung oder Rückführung von Migranten ohne Bleiberecht beschleunigen. In jeder der sieben Asyleinrichtungen sollen bis zu 1.500 Flüchtlinge zentral untergebracht sein. An dem Vorhaben gibt es viel Kritik. Flüchtlingshelfer und die Opposition warnen vor einer Ghettoisierung und kritisieren die Zentren als Abschiebelager.

 

EU-Kommission warnt vor Cyberattacken auf die Europawahl

Die EU-Kommission hat mit Blick auf die Europawahl im Mai 2019 alle Mitgliedsstaaten zu Abwehrmaßnahmen gegen mögliche Manipulationen und ausländische Einflussnahme vor allem über soziale Medien aufgerufen. Die EU-Staaten müssten die Bedrohung der demokratischen Prozesse und Institutionen durch Cyberangriffe und Desinformationen ernst nehmen und nationale Pläne zur Vorbeugung aufstellen, sagte EU-Sicherheitskommissar Julian King den Zeitungen der Funke Mediengruppe. King forderte Internetplattformen wie Facebook und YouTube auf, konsequenter gegen Desinformation und Manipulation vorzugehen.

 

Facebook löscht Fake-Accounts

Facebook hat nach eigenen Angaben eine Kampagne zur Wahlmanipulation vor den US-Kongresswahlen im November aufgedeckt. Das soziale Netzwerk schloss deshalb 32 Nutzerkonten in dem Online-Dienst sowie im Bilderdienst Instagram, wie das US-Unternehmen mitteilte. Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos erklärte vor Journalisten, es gebe Hinweise auf Verbindungen zu im vergangenen Jahr gesperrten Konten der Internet Research Agency (IRA), die als Trollfabrik der russischen Regierung angesehen wird. Doch die Beweise reichten nicht aus, um öffentlich die IRA verantwortlich zu machen.

 

Pläne für Waffen aus 3D-Druckern dürfen nicht veröffentlicht werden

Ein US-Gericht hat die Veröffentlichung von Konstruktionsplänen im Internet für die Herstellung von Schusswaffen aus 3D-Druckern vorerst untersagt. Das Bundesgericht in Seattle reagierte damit auf eine Klage von acht Bundesstaaten und der Hauptstadt Washington. Ursprünglich wollte die Organisation Defense Distributed von heute an ihre Konstruktionspläne für mit 3D-Druckern herstellbare Schusswaffen zum Herunterladen anbieten. Diese Pistolen und Gewehre funktionieren im Prinzip wie reguläre Schusswaffen, da sie aber nicht industriell gefertigt werden, besitzen sie keine Seriennummern.

 

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