01.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:46

Nachrichten von Montag, 01.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

Zähe Verhandlungen im EU-Personalpoker

Im Ringen um die Spitzenpositionen der Europäischen Union zeichnet sich bislang keine Einigung ab. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte am Rande eines Sondergipfels in Brüssel, es sei völlig offen, ob noch ein Durchbruch gelinge. EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte zwischenzeitlich Einzelgespräche geführt. Gegen ein Aufrücken von EU-Kommissionsvize Frans Timmermans an die Spitze der Behörde wehren sich vor allem Staaten aus Osteuropa. Neu besetzt werden außerdem die Präsidenten des EU-Parlaments, des Europäischen Rates und der Europäischen Zentralbank sowie der EU-Außenbeauftragte.

 

Ansturm auf Hongkongs Parlament

In Hongkong haben regierungskritische Demonstranten versucht, den Legislativrat zu stürmen. Sie zerstörten Fensterscheiben des Gebäudes, in dem die gesetzgebende Versammlung tagt. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Hongkong erlebt zurzeit die größte Protestwelle seit Jahrzehnten. Die Demonstrationen richten sich vor allem gegen ein Gesetz, das die Auslieferung von Verdächtigen an Festland-China erlauben würde. Regierungschefin Carrie Lam hatte die Vorlage vorübergehend auf Eis gelegt. An diesem Montag jährt sich die Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China, die 1997 erfolgte.

 

Viele Verletzte bei Anschlag in Kabul

Bei einer Terrorattacke in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 65 Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Innenministeriums explodierte zunächst eine Autobombe im Osten der Stadt, ehe mehrere Angreifer ein Gebäude stürmten. Sicherheitskräfte sperrten das Gebiet weiträumig ab. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Im Golfemirat Katar verhandeln derzeit die radikalislamischen Taliban mit den USA über eine Friedenslösung. Die Aufständischen verüben - ebenso wie die Terrororganisation "Islamischer Staat" - immer wieder Angriffe in Afghanistan.

 

Türkische Regierung beklagt Willkür-Festnahmen durch Haftar-Miliz

Der Konflikt zwischen der Türkei und den Truppen von General Chalifa Haftar in Libyen spitzt sich zu. Wie das Außenministerium in Ankara mitteilte, befinden sich sechs türkische Staatsbürger in der Gewalt von Haftars selbst ernannter Libyscher Nationalarmee (LNA). Die LNA, die große Gebiete vor allem im Osten des Landes kontrolliert, verbot Verkehrsflüge zwischen beiden Ländern. Zudem dürfen türkische Schiffe nicht mehr in Libyen anlegen.

 

Istanbuler Polizei löst Gay-Pride-Parade auf

Die türkische Polizei ist in Istanbul mit Tränengas gegen Aktivisten vorgegangen, die trotz eines Verbots der Gay-Pride-Parade für die Rechte von Homosexuellen demonstrieren wollten. Tausende Menschen versammelten sich in der Nähe der zentralen Istiklal-Straße und dem Taksimplatz. Homosexualität ist in der Türkei zwar legal, Schwule und Lesben beklagen aber Übergriffe.

 

In US-Grenzfluss ertrunkener Vater und seine Tochter werden bestattet

Die Leichen des Vaters und seiner kleinen Tochter, die in einem Fluss an der US-mexikanischen Grenze ertrunken waren, sind in ihre Heimat gebracht worden. Eine Woche nach ihrem Tod erreichten sie auf dem Landweg El Salvador und wurden zu einem Friedhof in der Hauptstadt San Salvador gebracht. Medienberichten zufolge sollen sie an diesem Montag im privaten Kreis bestattet werden. Das Foto der leblosen Körper am Ufer des Grenzflusses Río Grande hatte weltweit für Entsetzen gesorgt.

 

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