01.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.03.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.03.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 01.03.2019 – langsam gesprochen als MP3

UN-Sicherheitsrat blockt Venezuela-Resolutionen

Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sind zwei konkurrierende Resolutionen zur Krise in Venezuela gescheitert. Russland und China blockierten mit ihrem Veto einen von den USA vorgelegten Text, in dem freie und faire Wahlen in dem südamerikanischen Staat sowie die ungehinderte Einfuhr von Hilfsgütern gefordert wurden. Russland erhielt für einen eigenen Resolutionsentwurf im höchsten UN-Gremium lediglich die Unterstützung von China, Südafrika und Äquatorialguinea. Darin waren Drohungen mit einer Militärintervention in Venezuela zurückgewiesen worden.

 

Widersprüchliche Schuldzuweisungen nach Vietnam-Gipfel

Nordkorea hat der Darstellung von US-Präsident Donald Trump zum Verlauf des Gipfels in Hanoi widersprochen. Sein Land habe im Gegenzug für atomare Abrüstung nicht die Aufhebung aller, sondern nur eines Teils der Sanktionen gefordert, erklärte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho. Man habe realistische Vorschläge gemacht, versicherte er. Das mit hohen Erwartungen verknüpfte Treffen von Machthaber Kim Jong Un mit Trump war am Donnerstag vorzeitig und ohne Ergebnis beendet worden. Die USA wollten jedoch weiterhin mit Nordkorea verhandeln, sagte eine Sprecherin Trumps.

 

Taliban überfallen große Militärbasis in Südafghanistan

Radikalislamische Taliban haben eine große Militärbasis in Südafghanistan überfallen. Drei Selbstmordattentäter und sechs weitere Angreifer seien getötet worden, hieß es in einer Mitteilung des Gouverneursbüros von Helmand. Angegriffen wurde demnach in der Nacht das Hauptquartier des 215. Corps der afghanischen Armee. Dieses ist für die Provinzen Helmand und Nimrus zuständig. Neben afghanischen Truppen sind dort auch US-Soldaten und US-Militärberater stationiert. Angaben über verletzte oder tote Sicherheitskräfte gab es keine. Kommandokräfte der afghanischen Armee würden nun das Gebiet auf weitere Angreifer durchsuchen.

 

USA intensivieren Fahndung nach Bin-Laden-Sohn

Die USA haben ein Kopfgeld auf den Sohn des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden ausgesetzt. Für Informationen, die dazu führten, Hamza bin Laden aufzuspüren, sei eine Belohnung von bis zu einer Million Dollar ausgelobt, teilte das Außenministerium in Washington mit. Nach Ansicht der US-Regierung hat Hamza bin Laden eine führende Rolle in dem Terror-Netzwerk eingenommen. Seit 2015 habe er mehrfach zu Anschlägen gegen die USA und westliche Verbündete aufgerufen. Osama bin Laden war 2011 von einer US-Spezialeinheit in Pakistan getötet worden.

 

Pannenserie bei Flugbereitschaft reißt nicht ab

Wegen eines technischen Defekts am Regierungsflieger ist Bundesaußenminister Heiko Maas im westafrikanischen Mali gestrandet. Der Airbus konnte ihn nicht wie geplant am Donnerstagabend von Bamako zurück nach Berlin bringen. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Probleme mit den Flugzeugen der Bundeswehr-Flugbereitschaft gegeben, zuletzt saß Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vorübergehend in Äthiopien fest. Die Pannenserie sei ein Debakel für Deutschlands Ruf als High-Tech-Land, hatte Entwicklungsminister Gerd Müller kürzlich geschimpft.

 

Bericht: Verteidigungsministerium räumt schwere Fehler bei "Gorch Fock" ein

In der Affäre um das Marine-Segelschulschiff "Gorch Fock" hat das Bundesverteidigungsministerium offenbar gravierende Fehler eingeräumt. Die "Welt" berichtet, das Ministerium habe in einer Stellungnahme an den Bundestag die Vorwürfe des Bundesrechnungshofes bestätigt. Der Rechnungshof hatte in einem Prüfbericht schwere Versäumnisse bei der Instandsetzung des im Jahr 1958 gebauten Segelschiffs festgestellt. Es habe weder eine umfassende Schadenaufnahme noch eine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit gegeben. Die veranschlagten Kosten stiegen von zehn auf 135 Millionen Euro an.

 

Ausnahmemusiker André Previn ist tot

Im Alter von 89 Jahren ist der deutsch-amerikanische Dirigent, Komponist und Pianist André Previn gestorben. Der in Berlin geborene Künstler war unter anderem Chefdirigent des Londoner Symphony Orchestra und Musikdirektor des Philharmonischen Orchesters von Los Angeles. Während seiner jahrzehntelangen Karriere wurde er mit vier Oscars und zehn Grammys ausgezeichnet. Previns jüdische Familie war Ende der 1930er-Jahre vor der nationalsozialistischen Verfolgung über Frankreich in die USA geflohen.

 

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