01.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:14

Nachrichten von Samstag, 01.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Großbritannien hat die EU verlassen

Seit Mitternacht MEZ ist das Vereinigte Königreich kein Mitglied der Europäischen Union mehr. Viele Brexit-Befürworter feierten vor dem Parlament in London. Der Gründer der Brexit-Partei, Nigel Farage, sprach vom "wichtigsten Moment der modernen Geschichte" Großbritanniens. Andernorts hielten überzeugte Europäer Mahnwachen ab. Die EU verlor mit dem Abschied der 66 Millionen Briten ihre zweitgrößte Volkswirtschaft nach Deutschland und ist außen- und sicherheitspolitisch schwächer. Nun müssen London und Brüssel bis zum 31. Dezember ihre künftigen Beziehungen klären.

 

Nach Brexit zeichnen sich harte Verhandlungen ab

Nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union in der Nacht zum Samstag zeichnen sich harte Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen London und Brüssel ab. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, sie werde keine "Rosinenpickerei" zuzulassen. "Wir werden sehr fair verhandeln, aber sehr hart", sagte von der Leyen. Der britische Premierminister Boris Johnson will mit der EU ein Freihandelsabkommen nach dem Vorbild Kanadas ohne Zölle aushandeln. Bis Ende des Jahres bleibt der EU und Großbritannien Zeit, ein Abkommen zu vereinbaren.

 

Inzwischen 11.000 Virus-Fälle in China

Das Coronavirus breitet sich in der Volksrepublik China mit großer Geschwindigkeit aus. Nach vorläufigen Zahlen leiden mindestens 11.000 Menschen an der Lungenkrankheit. Allerdings haben noch nicht alle chinesischen Provinzen ihre Statistiken veröffentlicht. Nach 45 weiteren Todesfällen sind bis jetzt 259 Menschen an dem Virus gestorben. Die USA haben einen öffentlichen Gesundheitsnotstand ausgerufen und allen Nicht-US-Bürgern die Einreise aus China verboten. Deutschland holt 90 Bundesbürger aus der chinesischen Metropole Wuhan zurück.

 

Impeachment-Prozess gegen Trump ist geplatzt

Das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump ist praktisch gescheitert. Der Senat stimmte mit der Mehrheit von Trumps Republikanern gegen eine Vorladung von Zeugen im Impeachment-Prozess. Das Ergebnis fiel mit 51 zu 49 sehr knapp aus, denn zwei Republikaner stimmten mit den oppositionellen Demokraten. Deren Anführer im Senat, Chuck Schumer, sprach von einer der "schlimmsten Tragödien" in der Geschichte der Kongresskammer. Ohne Zeugen sei das Verfahren gegen Trump nur ein "Scheinprozess". Das abschließende Urteil soll nach dem Willen der Republikaner am kommenden Mittwoch fallen.

 

US-Militär darf wieder Landminen nutzen

US-Präsident Donald Trump hat den Streitkräften seines Landes erlaubt, künftig moderne Anti-Personen-Minen einzusetzen. Damit wurde ein Verbot von Trumps Vorgänger, Barack Obama, wieder aufgehoben. Jetzt steht die Regierung in Washington auf dem Standpunkt, ein Verzicht auf Landminen könne für US-Soldaten einen schwerwiegenden Nachteil bedeuten, und dieses Risiko wolle der Präsident nicht akzeptieren. Anti-Personen-Minen sind besonders heimtückische Waffen, die auch Jahre nach Kriegsende unentdeckt bleiben. Tausende Zivilisten werden dadurch verstümmelt - sehr häufig sind es spielende Kinder.

 

US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Boeing

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing muss sich in der Krise um seinen Unglücksflieger 737 MAX nun auch Ermittlungen der Börsenaufsicht SEC stellen. Der Flugzeugbauer kündigte an, bei den Untersuchungen vollumfänglich zu kooperieren. Gleiches gelte für die bereits bekannten Ermittlungen des US-Justizministeriums und anderer Regierungsbehörden. Boeing steht nach zwei 737-MAX-Abstürzen mit insgesamt 346 Todesopfern heftig in der Kritik. Der Konzern wird verdächtigt, diesen Flugzeugtyp überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben.

 

Schalke verpasst Prestigesieg gegen Hertha

Der FC Schalke 04 hat in der Fußball-Bundesliga den vorübergehenden Sprung auf den fünften Platz verpasst. Die Gelsenkirchener mussten zum Auftakt des 20. Spieltages mit einem 0:0 bei Hertha BSC zufrieden sein und sind weiter Tabellensechster. Damit könnte das Team von Trainer David Wagner im Kampf um die Champions-League-Plätze den Anschluss verlieren. Die Berliner von Trainer Jürgen Klinsmann belegen weiter Platz 13.

 

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