01.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:02

Nachrichten von Dienstag, 01.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Millionen Menschen begrüßen 2019

Die Welt begrüßt das Jahr 2019. In Berlin kamen Hunderttausende zur Party am Brandenburger Tor, wo der Himmel um Mitternacht vom Feuerwerk minutenlang farbig erleuchtet wurde. Die Silvesterfeier in der Hauptstadt gilt als größte in Deutschland. In anderen Ländern hatte das neue Jahr schon viele Stunden vorher begonnen: Als Erste feierten die Bewohner einiger Pazifikinseln Neujahr, danach auch die Menschen in Neuseeland und Australien, ehe der Jahreswechsel in Asien, Afrika, Europa und Amerika folgte.

 

Aktivisten: 20.000 Menschen 2018 in Syrien getötet

Im syrischen Bürgerkrieg sind im vergangenen Jahr nach Angaben von Aktivisten knapp 20.000 Menschen getötet worden. Mit 19.666 Toten sei die niedrigste Opferzahl seit Beginn des Konflikts im Jahr 2011 verzeichnet worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den Getöteten sind demnach rund 6400 Zivilisten. Die Zahl schließt mehr als 1400 Opfer im Kindesalter ein. Im Jahr 2017 waren mehr als 33.000 Menschen in dem Bürgerkrieg getötet worden. Die höchste Opferzahl wurde mit 76.000 Toten im Jahr 2014 verzeichnet.

 

Drei Verletzte bei Messerattacke in Manchester

Bei einer Messerattacke in der britischen Stadt Manchester sind drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Angriff am Bahnhof Victoria Station ein Mann, eine Frau und ein Polizist verwundet. Der mutmaßliche Angreifer begründete die Tat laut Augenzeugen mit Bombenangriffen auf "andere Länder". Der Angreifer soll vor und während der Tat "Allah" gerufen haben.

 

180 Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot gerettet

Vor der Küste Maltas sind 180 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. 152 von ihnen saßen in einem Holzboot, das in Seenot geraten war, wie die maltesische Marine mitteilte. Bei einem zweiten Rettungseinsatz seien 28 weitere Bootsinsassen in Sicherheit gebracht worden. Bereits am Sonntag hatte Maltas Marine 69 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die UN riefen die Mittelmeerstaaten dazu auf, ihre Häfen für zwei deutsche Rettungsschiffe mit 49 Migranten an Bord zu öffnen. Für diese Flüchtlinge müsse dringend eine Lösung gefunden werden.

 

US-Demokratin Warren bringt sich gegen Trump in Stellung

Die US-Demokratin Elizabeth Warren bringt sich für die Präsidentschaftswahl 2020 in Stellung. Sie habe dazu ein Wahlkomitee gebildet, teilte die Senatorin aus dem US-Bundesstaat Massachusetts mit. Jeder in Amerika solle hart arbeiten können und die gleichen Bedingungen haben, um sich und seine Angehörigen versorgen zu können, erklärte sie auf Twitter. Es wird erwartet, dass in den kommenden Wochen weitere prominente Demokraten ihre Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur bekannt geben.

 

Rumänien übernimmt am 1. Januar EU-Ratsvorsitz

Begleitet von Kritik aus Brüssel und innenpolitischem Streit übernimmt Rumänien am 1. Januar für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft. Das 2007 beigetretene Karpatenland will nach Angaben der Regierung ein "neutraler Vermittler" sein bei den Bemühungen der EU, die Zukunft zu planen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte zuletzt an der Einigkeit der Rumänen und am Vermittlungswillen der Führung in Bukarest gezweifelt.

 

Papst beklagt zum Jahreswechsel soziale Not und Sklaverei

Mit einem feierlichen Abendgebet im Petersdom hat Papst Franziskus das alte Jahr verabschiedet. In seiner Ansprache beklagte er die sklavereiähnlichen Lebensbedingungen vieler Menschen weltweit. Allein in Rom gebe es mehr als 10.000 Obdachlose, die ungeachtet der Winterkälte kein Zuhause hätten. Auch sie seien "Söhne und Töchter Gottes", die durch teils "sehr komplexe Formen der Knechtschaft" in Gefahr seien, ihre menschliche Würde zu verlieren.

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