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Mission Berlin - Land und Leute

05 Theater, Film, Musik und Literatur

Film? Theater? Musik? In der Metropole Berlin können Sie jeden Tag ins Kino, ins Theater oder ins Konzert gehen! Irgendetwas ist immer los – und alle Filmfans können sich einmal im Jahr ganz besonders freuen.

Die Glasfront des Berlinale Palastes mit Menschen und rotem Teppich im Vordergrund

Zu den Filmfestspielen kommen viele Besucher nach Berlin

Einmal jährlich, im Februar, finden die Internationalen Filmfestspiele statt: die Berlinale. Dieses Filmfestival ist genauso wichtig wie die Filmfestspiele in Cannes (Frankreich) oder Venedig (Italien). Die Berlinale existiert seit 1950. Es gibt einen Wettbewerb, das heißt ausgewählte Filme bekommen Preise. Der beste Film gewinnt den "Goldenen Bären". Es gibt noch mehr Preise: die "Silbernen Bären" für die beste Regie, für die besten Darsteller (Mann und Frau), für die beste Filmmusik und so weiter. Die Preise heißen "Bären", weil dieses Tier das Symbol der Stadt Berlin ist.

Außenansicht eines großen Gebäudes mit hohen Säulen im Eingangsportal

Das Theater "Volksbühne" am Rosa-Luxemburg-Platz

Wenn Sie sich für Theater interessieren, gehen Sie zum Rosa-Luxemburg-Platz (Stadtteil Mitte) in die Volksbühne. Innovativ und provokativ: Dieses Theater existiert seit 1890 und ist international bekannt. Es gibt mehrere Bühnen und Säle: den Prater, den roten und den grünen Salon. Film, Theater, Konzerte, Literatur und Tanz, das finden Sie alles zusammen in der Kulturbrauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg. Das war früher eine Brauerei. Hier wurde Bier gebraut. Anfang der 1990er Jahre wurde die alte Brauerei saniert. Seit 2001 ist es ein großer Kulturkomplex mit einem Kino, mit Theaterbühnen und Diskotheken, mit Bars, Restaurants und einer Literaturwerkstatt.

Apropos Literatur! Um Berlin besser kennenzulernen, können Sie die Romane der Autorin Pieke Biermann lesen. Sie schreibt Kriminalromane ("Krimis"), die in Berlin spielen. Sie können nicht so gut Deutsch lesen? Kein Problem, die Bücher von Pieke Biermann sind in vielen Sprachen übersetzt. Noch ein Literaturtipp: Ein Roman beschreibt sehr gut die Atmosphäre von Berlin in den 1920er Jahren. Dieser Roman heißt "Fabian, Geschichte eines Moralisten" (1931). Der Schriftsteller heißt Erich Kästner. Mit "Fabian" machen Sie eine Zeitreise zurück in die Zeit der "Weimarer Republik". Das ist die Epoche zwischen den zwei großen Weltkriegen.

Schließlich ist Berlin die Stadt der Love Parade. Dieses Fest fand bis 2006 im Sommer statt. Menschen zogen durch Berlin, sie hörten laute, elektronische Musik und tanzten. Die erste Love Parade war im Jahr 1989 mit 150 Menschen. 2000 waren es schon eine Million Menschen, die mitgefeiert haben. Seit 2007 findet die Love Parade in anderen deutschen Städten statt.

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