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Mission Berlin - Land und Leute

12 Spuren der Geschichte

Das Brandenburger Tor (1791) steht mitten in Berlin und ist das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Es ist das Symbol für die geeinte Stadt – für die Versöhnung von Ost- und Westdeutschland.

Menschen vor dem Brandenburger Tor, im Vordergrund Blumen und ein Springbrunnen

Das Brandenburger Tor ist das wichtigste Wahrzeichen Berlins

Am Brandenburger Tor haben sich viele wichtige Momente und Ereignisse der Geschichte abgespielt: Im Jahr 1968 ist zum Beispiel der Präsident der Vereinigten Staaten (USA) in Berlin. John F. Kennedy hält eine Rede am Brandenburger Tor, er will den Westberlinern sagen, dass er mit ihnen solidarisch ist und spricht auf Deutsch den berühmten Satz: "Ich bin ein Berliner!" Fast zwanzig Jahre später, 1987, steht der amerikanische Präsident Ronald Reagan auch dort und richtet seine Rede an den russischen Präsidenten Michail Gorbatschow: "Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!" ... Zwei Jahre später ist dieser Wunsch Wirklichkeit.

Die Glaskuppel des Reichstag in Berlin

Die Glaskuppel des Reichstag in Berlin

Ein zweites wichtiges Gebäude ist natürlich der deutsche Reichstag (1894). Im Jahre 1933 – unter den Nationalsozialisten – brennt der Reichstag zum Teil aus. Das Feuer zerstört einen Teil des Reichstags. Im Zweiten Weltkrieg wird er durch Bomben beschädigt. In der Zeit der deutschen Teilung steht der Reichstag auf der westdeutschen Seite der Mauer, direkt an der Mauer. Nach dem Mauerfall wird Anfang der 1990er Jahre entschieden, dass das deutsche Parlament, der Bundestag, dort seinen Sitz haben soll. Im Jahr 1995 verhüllen die Künstler Christo und Jeanne-Claude den Reichstag. Sie brauchen dafür mehr als 100.000 m2 weißen Stoff und 15. 000 Meter Seil. Das Gebäude ist heute umgebaut und hat eine große Glaskuppel. Vom Dach des Reichstags aus können Sie über ganz Berlin blicken! Aber Achtung! Wenn Sie nicht früh hingehen, müssen Sie sehr lange warten ...

Das Holocaust-Mahnmal ist das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und ist ganz in der Nähe des Brandenburger Tors. Es ist seit Mai 2005 geöffnet. Über dieses Denkmal wird in Deutschland viel diskutiert. Wenn Sie vor dem Denkmal stehen, sehen Sie viele graue Steine, insgesamt 2711 Betonsteine. Diese Steine heißen auch "Stelen". Manche Steine sind kleiner als die anderen, oder sie sind breiter. Die Besucher können zwischen diesen Stelen hergehen. Es ist wie ein Labyrinth. Man kann sich verlaufen. Unter dem Denkmal ist ein Museum. Hier stehen alle Namen der Opfer. Es gibt auch einen Raum für Veranstaltungen und einen Buchladen. Hier können Sie sich über die Geschichte der Juden in Deutschland informieren.

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