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Life Links

#NoEsc: Kein Entkommen

Ein Flüchtling aus Syrien, eine mexikanische Datenschützerin und ein Blogger in Bangladesch: Sie wehren sich im Netz dagegen, dass es kein Entkommen aus ihrer Situation geben soll.

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#NoEsc: Kein Entkommen # Life Links # 28.06.2015

Als er Ziel des syrischen Geheimdienstes wurde, entschloss sich Mohammed zu fliehen. Heute entwickelt der Graffiti-Künstler ein Online-Spiel basierend auf seiner Flucht - der Nutzer muss sich hineinversetzen in Zaytoun, den kleinen Flüchtling, der vor seiner zerstörten Unterkunft steht und seine Familie nicht wiederfinden kann: Wo kann ich hingehen? Wem kann ich vertrauen, mit wem kann ich sprechen? "Ich fühle mich verantwortlich, den Menschen zu erzählen, was noch immer passiert," sagt der 30-Jährige in seinem spanischen Exil.

Während Mohammed das Internet nutzt, um seine Geschichte frei zu entfalten, fühlt sich Irene im Gegensatz dazu online zunehmend eingeschränkt. Die junge Mexikanerin engagiert sich gegen technologische Kontrolle und Überwachung. "Meine Generation träumt noch davon, berühmt zu werden, im Fernsehen zu sein. Aber ich glaube, zukünftige Generationen werden von Privatsphäre träumen," sagt die 31-Jährige. Sie lernt programmieren, um sich besser zu schützen - vor allem angesichts eines neuen Gesetzes, das die mexikanische Regierung beschlossen hat: Denn es macht Überwachung einfacher und die Einwohner gläserner.

Überwacht zu sein, damit kennt sich auch der 24-jährige Ananya aus. In Bangladesch drohen islamistische Fundamentalisten damit Blogger wie ihn umzubringen - und das nur, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen: "Ich schreibe was andere sich nicht trauen zu sagen."

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