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Podcast Wirtschaft

Zypern am Tag danach (25.03.2013)

Der Rettungsplan für den Inselstaat Zypern steht - wir schauen uns an, wie der genau aussieht, was die Zyprer davon halten und wie die Krise in den USA wahrgenommen wird.

Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich. Foto: AP

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

Audio anhören 14:36

Wirtschaft (25.03.2013)

Bis gestern hätte Zypern in die europäische Geschichte eingehen können und zwar als erstes Land, dass nicht nur Pleite ist, sondern auch von der Europäischen Union tatsächlich fallen gelassen wird. Am Ende stand aber wohl zuviel auf dem Spiel und so kam es zu einem Kompromiss, der besonders für reiche Zyprer schmerzhaft ist. Kontoeinlagen bis 100.000 Euro werden nicht angetastet, stattdessen müssen alle, die mehr besitzen, einen wesentlich größeren Teil zur Rettung des Inselstaates beisteuern.

Warten auf das Geld

Und auch wenn die Entscheidungen getroffen sind, die Zyprer Bürger bleiben weiter in Unwissenheit darüber, was mit ihrem Geld nun genau geschieht. Denn die Banken sind auch heute geschlossen. Der Grund: die Zyprer feiern einen griechischen Nationalfeiertag. Ein Stimmungsbild aus Nikosia.

Geteilte Meinungen

Starrsinnig, machthungrig, egoistisch - Deutschland hat sich durch seine harte Haltung bei den Zyprern nicht gerade beliebt gemacht. Und auch die EU als ganzes hat sich mit ihrer Krisenpolitik nicht besonders geschickt angestellt - so ist zumindest die Wahrnehmung in den USA.

Krebsgefahr am Lenkrad?

Die Volksrepublik China ist für Automobilkonzerne weiter ein zentraler Wachstumsmarkt. Automobile "made in Germany" sind dort beliebt - VW beispielsweise verkaufte im vergangenen Jahr 24 Prozent mehr Autos als im Jahr zuvor - mehr als zwei Millionen VW-Wagen fanden einen chinesischen Käufer. Nun aber gibt es Gegenwind: Vor einer Woche beschwerten sich Autofahrer erstmals über einen unangenehmen Geruch in den Wagen aller deutschen Hersteller. Die Stoffe sollen krebserregend sein.

Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin

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