Zyklon ″Winston″ verwüstet Fidschi-Inseln | Aktuell Welt | DW | 21.02.2016
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Aktuell Welt

Zyklon "Winston" verwüstet Fidschi-Inseln

Es ist der stärkste je gemessene Wirbelsturm: "Winston" hat mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometern in der Stunde die Fidschi-Inseln verwüstet. Sechs Menschen starben. Bis Montag gilt eine totale Ausgangssperre.

Nach jüngsten Angaben der Behörde für Katastrophenschutz wurden durch den Wirbelsturm mindestens sechs Menschen getötet. Tausende Häuser wurden abgedeckt oder stürzten ein. Einige Menschen seien unter Dächern und Wänden eingeklemmt. Besonders stark betroffen ist wohl die Insel Koro. Dort seien sämtliche Häuser im Dorf Kade zerstört worden, einschließlich der Kirche und der Schule. Das genaue Ausmaß der Zerstörung war zunächst unklar, weil viele Gegenden abgeschnitten waren.

"Winston ist ein unglaublich mächtiger Sturm", hatte das Rote Kreuz gewarnt. Der Zyklon gehört mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometern in der Stunde zur höchsten Kategorie 5 und ist damit das schwerste Unwetter, das je dort je gemessen wurde. Er zog Richtung Westen über den Inselstaat wieder auf das Meer hinaus.

Am Sonntag begannen Helfer mit den Aufräumarbeiten. Im ganzen Land fiel der Strom aus. Auch die Wasserversorgung und Telefonverbindungen waren zusammengebrochen.

Nach Radioinformationen ist der Schaden auf den Inseln weiter nördlich deutlich größer. Das Militär aktivierte alle Soldaten für Hilfseinsätze. Die Regierung hat alle der mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet erklärt. Bis auf weiteres gilt eine landesweite Ausgangssperre. Die Schulen bleiben mindestens eine Woche geschlossen. Die Behörden hatten die Bevölkerung frühzeitig gewarnt und mehr als 750 Notunterkünfte eingerichtet.

rb/vk/qu/pg (afp, ap, dpa, rtr)

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