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Ostmitteleuropa

Zwietracht bei Ungarn in Rumänien

Budapest, 19.3.2003, PESTER LLOYD, deutsch

Rechtsgerichtete Kräfte der Rumänienungarn beschlossen die Gründung eines Ungarischen Nationalrats Siebenbürgens. Die Initiative kam vom kalvinistischen Bischof László Tökés, der schon seit längerer Zeit mit der repräsentativen Organisation der Minderheit, dem Ungarnbund, im Widerstreit liegt. Der Rat setzte sich zum Ziel, die Selbstverwaltung der Ungarn zu erwirken, dazu die rumänische Verfassung zu ändern und das (ungarische) Gesetz über die Auslandsungarn voll und unverändert durchzusetzen. Der Fidesz (Bund Junger Demokraten - MD) unterstützte ihn und die mit ihm sympathisierenden Kräfte in seiner Amtszeit moralisch und auch finanziell. Dies richtete sich gegen den Ungarnbund, der von den Konservativen als linkslastig und zu pragmatisch angesehen wird. Am Nationalfeiertag verhandelte Außenminister László Kovács mit seinem Amtskollegen Mircea Geoana in Siebenbürgen. Die Minister gaben sich zuversichtlich, dass das umstrittene Gesetz über die Auslandsungarn bis Ende April in einer Weise modifiziert werden kann, dass es für alle Beteiligten akzeptabel wird. (fp)

  • Datum 19.03.2003
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