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Aktuell Asien

Zweites schweres Erdbeben in Südjapan

Die Zahl der Todesopfer und Verletzten steigt weiter, wie die Präfektur Kumamoto mitteilte. Zudem brach in der Region der Vulkan Aso aus. Erst am Donnerstag hatte im Süden Japans die Erde massiv gebebt.

Retter kümmern sich nach dem Beben in Japan um eine ältere Frau (foto: Getty Images)

Retter kümmern sich nach dem Beben im japanischen Mashiki um eine ältere Frau

Die Zahl der Todesopfer bei dem erneuten Erdbeben der Stärke 7,3 im Süden Japans ist nach Behördenangaben auf mindestens 32 gestiegen. Bis zu 2000 Menschen wurden laut Fernsehsender NHK in Folge des Bebens mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Unterdessen kam es an dem in der Region gelegenen Vulkan Aso zu einer kleineren Eruption. Sie sei jedoch nicht auf das Beben zurückzuführen, hieß es.

Die Erschütterung verursachte beträchtliche Schäden. In der Ortschaft Minamiaso ging ein gewaltiger Erdrutsch nieder und verschüttete eine Straße. Häuser wurden beschädigt. Insgesamt werden nach Angaben der Behörden schätzungsweise 80 Personen noch unter Trümmern vermisst. NHK zeigte Bilder eines entgleisten Schnellzugs, der allerdings keine Fahrgäste an Bord hatte.

Am Samstag sollten weitere 15.000 Soldaten eintreffen. Zudem sind zusätzliche Polizisten, Feuerwehrmänner und Sanitäter mobilisiert worden.

Die Region auf der südlichen Hauptinsel Kyushu war erst am Donnerstag von einem schweren Beben heimgesucht worden. Dabei waren mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1100 verletzt worden. Seither wird die Region ständig von Nachbeben erschüttert.

Zwei in der Region Sendai gelegene Atomkraftwerke arbeiteten normal, wie der Betreiber versicherte. Im März 2011 löste ein schweres Erdbeben in Japan einen Tsunami aus, mehr als 18.000 Menschen kamen ums Leben. Außerdem verursachte die Naturkatastrophe die Havarie des Atomkraftwerks Fukushima.

SC/gri (dpa, APE, afp)