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Fußball

Zweiter Heimsieg für Schalke

Schalke gewinnt zum Auftakt des 8. Spieltages gegen Frankfurt. Am Samstag spielt Lukas Podolski mit seinen Kölnern beim alten Arbeitgeber. Und im Borussen-Derby treffen zwei schwächelnde Teams aufeinander.

Schalkes Kevin Kuranyi, (links) und Maik Franz von Frankfurt kämpfen in der Luft um den Ball. (AP Photo/Martin Meissner)

Schalkes Kurayni (l.) machte diesmal kein Tor

Will für Köln gegen seinen alten Arbeitgeber Bayern München treffen: Podolski. Foto: DeFodi

Rückkehrer Podolski

Wenig Tempo, wenig Risiko, dafür viele Fehlpässe - das ist das Fazit der Partie Schalke gegen Frankfurt. Deshalb war der Trainer der Gelsenkirchener, Felix Magath, auch trotz des 2:0-Erfolges nicht zufrieden: "Wir haben das Spiel kontrolliert, aber in der ersten Halbzeit zu wenig nach vorne investiert." Erst 25 Minuten vor Spielende erlöste Gerald Asamoah die Schalker Fans. Nach einem Freistoß köpfte der kurz zuvor eingewechselte Ex-Nationalspieler aus kurzer Distanz den Ball ins Tor. Für Asamoah war es der erste Bundesliga-Treffer seit Dezember 2008. Die Hessen mussten ab der 85. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Pirmin Schwegler wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. In der Nachspielzeit erzielte Jefferson Farfan per Foulelfmeter dann noch das zweite Tor für den Gastgeber. Schalke rückt vorübergehend auf Platz drei in der Tabelle vor. Frankfurt rutscht nach der zweite Niederlage in Folge ins Mittelfeld ab.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es am Samstag: Der Kölner Lukas Podolski spielt bei der Partie gegen Bayern München gegen seinen Ex-Verein. Dort hatte der Nationalspieler oft nur auf der Bank gesessen, jetzt will der dem Rekordmeister zeigen, dass das ein Fehler war. "Wir können in München punkten" gibt sich Poldolski selbstsicher. Sollte es so kommen, dann hat der Rekordmeister langsam aber sicher ein ernstes Problem. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter HSV sechs Zähler.

Für Kießling ein besonderes Spiel

Stefan Kießling will gegen Nürnberg ein Tor machen. (AP Photo/Frank Augstein)

Freut sich auf Nürnberg: Kießling

Leverkusen hat Nürnberg zu Gast und das heißt: Die effektivste Abwehr spielte gegen den harmlosesten Sturm. Den Leverkusenern muss also vor dem Spiel nicht bange sein, den Nürnbergern dagegen schon. Aber Mittelfeldspieler Peer Kluge gibt sich gelassen. "Gegen Leverkusen hat man nichts zu verlieren." Für Stürmer Stefan Kießling ist die Reise nach Nürnberg auch eine in die Vergangenheit. Bei den Nürnbergern startete er seine Karriere und gegen Nürnberg will der gebürtige Franke auch nach zwei torlosen Spielen wieder mal treffen.

Für Wolfsburg geht es darum, den Spagat zwischen dem Champions League-Spiel am Mittwoch gegen Manchester United (1:2) und dem Liga-Alltag gegen Bochum zu schaffen. Der Gastgeber hat noch immer keinen Nachfolger für Coach Marcel Koller gefunden. Und so sitzt weiterhin Frank Heinemann als Interimstrainer auf der Bank.

Premiere in Mainz

Gegen Berlin traf Ibisevic von Hoffenheim zuletzt dreimal.

Traf zuletzt dreimal: Hoffenheims Ibisevic

Ein Kindergartenspiel ist die Partie Mainz gegen Hoffenheim. Mit vier beziehungsweise gerade mal zwei Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit sind die beiden Vereine die jüngsten Mitglieder im Oberhaus. Noch nie haben die beiden Mannschaften gegeneinander gespielt. Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick und der Mainzer Coach Thomas Tuchel kennen sich aber sehr gut. Rangnick hatte vor ein paar Jahren Tuchel trainiert. Damals musste Tuchel Rangnick noch Siezen, „jetzt aber habe ich ihm eine SMS geschickt, dass er mich Duzen darf", erklärte Rangnick. Ob die beiden nach dem Spiel auch noch Freunde sind?

Erstaunlich auswärtsstark und torgefährlich zeigte sich bisher Aufsteiger Freiburg. 1:0 auf Schalke und 4:0 in Berlin gewonnen, das sind eindrucksvolle Ergebnisse. Gastgeber Hannover ist also gewarnt und spielt unter dem Motto: Alle guten Dinge sind fünf - nachdem die letzten vier Partien verloren gingen. Trainer Andreas Bergmann muss weiterhin auf den erkrankten Nationaltorhüter Robert Enke verzichten.

Welche Borussia rutscht noch tiefer in die Krise?

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp musste zuletzt oft seine erfolglosen Spieler trösten. Foto: Bernd Thissen dpa/lnw

Erfolglos: Klopp mit seinen Dortmundern

Das Topspiel am Samstagabend ist die Partie zweier Klubs, die beide mit Vornamen Borussia heißen, aber neuerdings auch auf den Zweitnamen "Krise" hören. Mönchengladbach kann vier Pflichtspielniederlagen in Folge vorweisen. Dortmund toppt das sogar noch und wartet seit sechs Ligaspielen auf einen Sieg. Um zu gewinnen, fordert Gladbachs Trainer Michael Frontzeck von seinen Spielern „nicht zu verkrampfen, aber schon eine gewisse Bedeutung in das Spiel reinzulegen.“

Nicht verkrampfen ist auch ein gutes Stichwort für Stuttgart. Das Potential in der Mannschaft ist zwar vorhanden, aber sie rufen es nur höchst selten ab. Zuletzt gab es in der Champions League zwei unnötige Unentschieden in Folge. Kapitän Thomas Hitzelsperger verspricht aber für die Partie am Sonntag gegen Bremen: „Wir werden dran bleiben. Wir lassen uns nicht aus der Bahn werfen, sondern wir arbeiten hart. Und hoffentlich holen wir dann gegen Bremen die nächsten drei Punkte.“

Zum Abschluss des achten Spieltages spielt der Tabellenerste Hamburg beim Schlusslicht Hertha BSC. Auf der Trainerbank der Berliner wird erstmals Friedhelm Funkel sitzen. Er löst den zuletzt glücklosen Schweizer Lucien Favre ab, der am Montag entlassen worden war .

Autorin: Sarah Faupel
Redaktion: Andreas Ziemons

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