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Politik

Zweite Wahl-Runde im Iran nötig

Bei den Präsidentenwahlen in Iran hat keiner der sieben Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Am kommenden Freitag wird es deshalb eine Stichwahl geben.

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Bei den Präsidentenwahlen in Iran wird es am kommenden Freitag (24.6.2005) eine Stichentscheidung geben. Das bestätigte der Senats-ähnliche Wächterrat am Samstagmorgen. Wie die Nachrichtenagentur Khabar unter Berufung auf das Gremium weiter berichtete, erreichte nach vorläufigen Ergebnissen keiner insgesamt sieben Kandidaten bei der Abstimmung am Freitag (17.6.2005) die erforderliche absolute Mehrheit.

Der moderate Kleriker und Ex-Präsident Akbar Haschemi
Rafsandschani lag demnach in der ersten Runde in Führung, gefolgt von dem erzkonservativen Bürgermeister von Teheran, Mahmud Ahmadi-Nedschad. Die Auszählung der Stimmen in den bevölkerungsreichen großen Städten war am Morgen noch nicht abschlossen.

Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 60 Prozent, hieß es weiter. Die Abstimmung fand unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt, nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Bombenanschläge verübt worden waren. (kas)

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  • Datum 18.06.2005
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