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Aktuell Afrika

Zwei Selbstmordattentäter in Luxor getötet

Ägyptische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben einen größeren Selbstmordanschlag in der Nähe der Stadt Luxor vereitelt. Dabei wurden mindestens zwei Attentäter getötet und mehrere Menschen verwundet.

Ein Attentäter habe sich unweit des weltberühmten Karnak-Tempels in die Luft gesprengt, sagten Augenzeugen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sprach von vier Menschen, die durch die Explosion verwundet wurden. Dabei soll es sich um Polizisten und Händler handeln.

Nach der Explosion hätten Sicherheitskräfte mindestens einen weiteren Angreifer bei einem Schusswechsel getötet. Zudem hätten sie zwei Verdächtige festgenommen, sagte ein Polizeivertreter. Nach offiziellen Angaben wurden keine Touristen verletzt oder getötet. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch nicht bekannt.

Die größte ägyptische Tempelanlage im oberägyptischen Karnak nordöstlich von Luxor ist ein Touristenmagnet. Im Jahr 1997 war Luxor Schauplatz eines schweren Anschlags, als militante Islamisten vor dem Totentempel der Pharaonin Hatschepsut zahlreiche Touristen erschossen.

nem/sp (rtr, afp, dpa)