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Aktuell Nahost

Zwei russische Piloten in Syrien abgeschossen

Beim Abschuss ihres Hubschraubers in der Nähe von Palmyra kamen die beiden Soldaten ums Leben. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat sich zu dem Angriff bekannt.

Mi-25-Helikopter (Foto: picture-alliance/dpa/J. Jalali)

Russischer Helikopter vom Typ Mi-25

Der Hubschrauber stürzte bereits am Freitag östlich der historischen Stadt Palmyra ab. Bevor er zu Boden ging, sei der Helikopter unter Beschuss geraten, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

Demnach war den Piloten beim Angriff auf IS-Einheiten die Munition ausgegangen. Als sie abdrehen wollten, sei der Hubschrauber beschossen worden und anschließend auf vom syrischen Regime kontrolliertes Gebiet gestürzt.

Laut dem auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierten US-Unternehmen Site hat sich der "Islamische Staat" zu dem Abschuss bekannt.

Bisher zwölf russische Soldaten in Syrien getötet

Nach Darstellung der Nachrichtenagentur Tass befand sich der Helikopter vom Typ Mi-25 ursprünglich auf einem Testflug nahe Homs. Dabei seien die Piloten von syrischen Truppen um Unterstützung gegen die Dschihadisten gebeten worden.

Damit steigt die Zahl der im Syrien-Krieg getöteten russischen Soldaten auf zwölf. Mitte März hatte Russlands Präsident Wladimir Putin den Abzug der meisten russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland verkündet. Moskau fliegt jedoch weiterhin Luftangriffe in Syrien. Russland ist ein enger Verbündeter der Regierung in Damaskus.

gri/cgn (afp, ape, dpae)