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Kultur

Zwei Große messen sich

In der internationalen Kunstszene stellen wir diesmal französische Klassiker, experimentelle Installationen und moderne Fotografien aus den USA vor.

Ausstellung Matisse & Rodin im Rodin Museum Paris (Foto: Musée Rodin

Matisse & Rodin

Plakat zur Ausstellung Matisse & Rodin im Rodin Museum (Foto: Musée Rodin)

Plakat zur Ausstellung in Paris

Ziemlich enttäuscht war der Maler Henri Matisse von seiner ersten Begegnung mit seinem Kollegen Auguste Rodin. Der 30 Jahre ältere Rodin hielt seine Zeichnungen für zu unstrukturiert. Unter dem Titel "Matisse & Rodin" stellt das Pariser Rodin Museum jetzt erstmals die Werke dieser beiden Meister gegenüber. Die Skulpturen, Zeichnungen und Gemälden zeigen die Ähnlichkeiten und die Unterschiede der beiden Künstler.

Gefunden im Atelier

Skulptur der Künstlerin Eva Hesse (Foto: The Estate of Eva Hesse. Courtesy Hauser & Wirth)

Skulptur von Eva Hesse

Experimentelles von Eva Hesse ist derzeit im Camden Arts Centre in London zu sehen. Die Objekte der deutschstämmigen US-Künstlerin sind aus Latex, Maschendraht oder Wachs. Die Werke waren von der jüdischen Künstlerin nach ihrem Tod in ihrem Atelier gefunden worden. Eva Hesse starb 1970 an einem Gehirntumor. Sie gilt als eine bedeutende Künstlerin der 60er Jahre und zählt zu den Vertretern der Arte Povera

Wie die Globalisierung verändert

Fotografie von Zoe Leonard (Foto: Zoe Leonard)

Zoe Leonard Image from Analogue

Die erste internationale Überblicksausstellung der amerikanischen Künstlerin Zoe Leonard zeigt das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien. Neben frühen Fotografien ist bei der Schau auch eine ab 1998 entstandene Serie zu sehen. In den 412 Fotografien geht Leonard der schrittweisen Veränderung des Stadtbildes im Zuge der Globalisierung nach. Leonards Bilder thematisieren die unscheinbaren Widersprüche des Alltags und lassen Gegensätze wie Natur und Kultur, Lokales und Globales sichtbar werden.

Genauer Blick auf Winterfreuden

Ausschnitt des Bildes von Hendrick Avercamp Winterlandschap met schaatsers (Foto: Rijksmuseum Amsterdam)

Winterlandschap met schaatsers

Er wurde der Stumme genannt. Vielleicht lag es an seiner Sprachbehinderung, dass der Maler Hendrick Avercamp einen besonders scharfen Blick für anekdotische Details besaß. Der Künstler begeisterte sein Publikum mit aufwendigen Panoramen von Schlittschuhläufern, schneeballwerfenden Kindern und vergnügten Gesellschaften auf dem Eis. 1585 geboren, war Avercamp der erste niederländische Maler, der sich auf Winterlandschaften spezialisierte. Noch bis Februar zeigt das Rijksmuseum in Amsterdam seine Gemälde vom bunten Treiben auf zugefrorenen Grachten, Flüssen und Seen.

Autor: Günther Birkenstock/dpa

Redaktion: Marlis Schaum

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