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Sport-News

Zwanziger und Netzer einigen sich

Einigung statt Gerichtsverhandlung: Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger und Günter Netzer werden ihren Streit über ein brisantes Treffen in Zürich 2012 doch nicht vor dem Kölner Landgericht austragen.

Drei Tage vor einem Gerichtstermin haben der frühere Fußball-Nationalspieler Günter Netzer und der ehemalige DFB-Chef Theo Zwanziger ihren Streit beigelegt. Einer gemeinsamen Mitteilung zufolge wollen beide ihre "Anwälte beauftragen, den Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln in der Hauptsache für erledigt zu erklären."

Netzer hatte auf Unterlassung gegen Zwanziger geklagt. "Unter vier Augen haben wir, Günter Netzer und Theo Zwanziger, uns in diesen Tagen über die Inhalte des Gespräches vom Herbst 2012 in Zürich ausgetauscht. Nicht in allen Punkten haben wir ein übereinstimmendes Erinnerungsvermögen", erklärten die beiden WM-Macher von 2006: "Günter Netzer legt Wert auf die Feststellung, dass es in dem besagten Gespräch keine Aussage von ihm gegeben habe, die so interpretiert werden könnte, dass die vier asiatischen Stimmen bei der WM-Vergabe 2006 gekauft wurden. Theo Zwanziger nimmt dies zur Kenntnis und erklärt, für ihn gebe es nach Vorlage des Freshfields-Berichtes keinen Grund mehr, die streitgegenständliche Aussage zu wiederholen."

Zwanziger hatte behauptet, Netzer habe ihm bei dem Treffen am Flughafen berichtet, die asiatischen Stimmen seien gekauft worden. Netzer bestritt dies vehement und verwies auf die Anwesenheit seiner Ehefrau Elvira in Zürich. Sie könne bezeugen, dass Zwanziger lüge. Der frühere DFB-Chef wiederum sagte daraufhin, Elvira Netzer solle "ruhig den Meineid schwören".

tk/to (sid, dpa)

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