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Vom Radar verschwunden

Zwölf Tote nach Helikopterabsturz in der Türkei

Alle Insassen an Bord des abgestürzten Polizeihubschraubers sind tot, meldet das türkische Innenminsterium. Schwerer Nebel behindert allerdings die Bergungsarbeiten im Osten des Landes.

An Bord sollen sieben Polizeibeamte, ein Richter, ein Unteroffizier sowie drei Crewmitglieder gewesen sein. Laut Medienberichten stürzte der Helikopter im Osten der Türkei ab. Rund zehn Minuten nach dem Start in Pülümür in der Provinz Tunceli sei er vom Radar verschwunden, meldeten die lokalen Behörden.

Die Nachrichtenagentur DHA meldete, den Insassen sei es noch gelungen, einen telefonischen Notruf abzusetzen. Zurzeit werde ermittelt, ob der Hubschrauber wegen der schlechten Wetterverhältnisse abgestürzt sei. Rettungskräfte seien unterwegs zur mutmaßlichen Unglücksstelle - dichter Nebel erschwere jedoch die Suche.

Letztes Unglück vor einem Monat

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Hubschrauberunglücke in der Türkei gegeben. Zuletzt stürzte im März ein Helikopter kurz nach dem Start in Istanbul ab. Alle sieben türkische und russische Geschäftsleute an Bord kamen dabei ums Leben.

mrk/pab (ap, afp, dpa)