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Zurück zu den Wurzeln

Die Museen zeigen, wie alles seinen Anfang nahm: Frühe Menschen, erste abstrakte Kunstwerke und die Geschichte eines Indianerstammes gibt es diesmal zu sehen.

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Wie die Abstraktion begann

Kandinsky: abstraktes Gemälde Sinflut

'Sintflut' von Wassily Kandinsky, einem der Begründer der abstrakten Malerei

Im Pariser Musée d'Orsay können Besucher erforschen, wie die abstrakte Kunst auf die Welt kam und wie sie sich weiterentwickelt hat: Unter dem Titel "Aux origines de l'abstraction" (Zu den Ursprüngen der abstrakten Kunst) zeigt das Museum vom 5. November an 150 Werke großer Künstler wie Turner, Friedrich, Monet, Van Gogh und Kandinsky. "Die abstrakte Kunst ist das Ergebnis eines langen Reifungsprozesses, der im 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt hatte", erklären die Organisatoren. Die Ausstellung hat zwei Teile: "L'oeil solaire" befasst sich mit der Darstellung von Licht, "L'oeil musical" mit der Umsetzung von Klängen in Bilder. Beide decken jeweils den Zeitraum von 1800-1914 ab.

Bis 22. Februar 2004. Täglich außer Montag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 21.45 Uhr

Menschenansammlungen in Rom

Lot und seine Töchter von Tintoretto

'Lot und seine Töchter' von Jacopo Robusti, genannt Tintoretto

Gruppenporträts von Meistern des 16. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt einer großen Ausstellung in Rom. Die Maler haben Menschen bei Bällen, beim Dinner und beim Treffen mit Freunden festgehalten. Die Schau im Palazzo Venezia zeigt die sozialen, politischen, ästhetischen und allegorischen Aspekte dieses künstlerischen Genres im Laufe der Jahrhunderte - und zwar mit Werken berühmter Künstler: Van Dyck, Tintoretto, Tiepolo, Hogarth, De Chirico, Pellizza und Carrà. Auch Fotografien von Man Ray bis Robert Capa sind zu sehen. Die Exponate stammen aus den größten Museen der Welt, wie etwa der Eremitage in St. Petersburg, der Londoner National Gallery und den Uffizien in Florenz. Die Ausstellung "Personen - Gruppenporträts von Van Dyck bis De Chirico" ist in sieben thematische Sektionen unterteilt.

Bis 15. Februar 2004. Täglich 10-19 Uhr; Montag geschlossen

Neandertaler zum Anfassen

Faustkeil

Ein Faustkeil aus der Zeit der Neandertaler

Buchstäblich zum Greifen nah ist die Zeit der Neandertaler im belgischen Tongeren. Dort hat das Gallo-Römische Museum eine Ausstellung über das Leben der Neandertaler eröffnet. Die Schau, angekündigt als "erste große Übersichtsausstellung über die Frühgeschichte der europäischen Kultur", zeigt mehr als zwei Dutzend lebensechte Neandertaler mit Mammuts und Höhlenbären in typischen Alltagssituationen. "Das Berühren der hyperrealistischen Figuren ist hier erlaubt und sogar erwünscht", heißt es. Die Schau geht auch der Frage nach, in welcher Sprache sich die Neandertaler verständigten und ob sie auch spirituelles Leben kannten. Basis für die Ausstellung sind Ausgrabungen von Archäologen der Universität Löwen an der Stätte Veldezwelt bei Tongeren (zwischen Lüttich und Hasselt), wo vor 100.000 Jahren Neandertaler lebten.

Bis 19. September 2004. Täglich 10-17 Uhr

Schwarzfuß-Indianer in Rotterdam

Leben und Kultur der nordamerikanischen Schwarzfuß-Indianer präsentiert die Rotterdamer Kunsthalle in einer großen Ausstellung. Die 290 Exponate stammen aus dem Glenbow Museum in Calgary, dazu gehört unter anderem ein sechs Meter hohes Tipi. 30 Schwarzfuß-Indianer haben die Ausstellung mitgestaltet. Sie macht die Besucher mit dem Weltverständnis der amerikanischen Ureinwohner, ihren Alltags- und ihren Kultgegenständen bekannt. Außerdem bietet sie in einer "virtuellen Erfahrung" die Reise über die von Büffeln bevölkerte Prärie und erklärt, wie die Indianer in Geschichten die Vergangenheit ihres Volkes weitergeben.

Bis 11. Januar 2004. Dienstag bis Samstag 10-17, Sonntag 11-17 Uhr

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Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

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