1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Veranstaltungen

Zum Tag der Muttersprache: Sprache verbindet

Bonn – Die Deutsche Welle lädt am Freitag, 18. Februar, ins Funkhaus ein: Kinder zeigen Kunst zum Thema „Muttersprache und Sprachenvielfalt“, eine Expertenrunde diskutiert über die kulturelle Identität Bangladeschs.

default

Blumenschmuck zum Tag der Muttersprache am 21. Februar: Junge Frauen in Dhaka, Bangladesch, am Märtyrermonument Shaheed Minar

Die UNESCO ruft jährlich am 21. Februar, dem Internationalen Tag der Muttersprache, zur Förderung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt auf. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, ist nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Aussterben bedroht.

Der Gedenktag geht zurück auf ein Ereignis am 21. Februar 1952. Damals haben Studenten in Dhaka (im heutigen Bangladesch) unter Einsatz ihres Lebens für ihre Muttersprache Bangla, eine der ältesten Sprachen der Welt, demonstriert. Für die Opfer wurde in Dhaka ein Denkmal errichtet, das Märtyrermonument „Shaheed Minar“.

Ausstellungseröffnung ab 17 Uhr

Schülerinnen und Schüler des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums und der Robert-Koch-Schule in Bonn haben unter Anleitung des Künstlers Maruf Ahmed Kunstwerke zum Thema „Muttersprache und Sprachenvielfalt“ erarbeitet. Maruf Ahmed wird bei der Eröffnung zu den Gästen sprechen, ebenso S.E. Mosud Mannan, Botschafter der Volksrepublik Bangladesch in Berlin, und Martin Schumacher, Dezernent für Kultur der Stadt Bonn, und. Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „KinderKunstKinder2011“ der Bundesstadt Bonn, moderiert von Grahame Lucas, Leiter der Südasien-Redaktion der Deutschen Welle.

Die Ausstellung im Funkhaus ist anschließend zu sehen am 23. und 25. Februar sowie am 1. März 2011, jeweils von 10 bis 13 und 15 bis 17 Uhr. Nur mit Anmeldung. Kontakt: Claudia Fuchs, Unternehmenskommunikation (T 0228.429-2534 oder claudia.fuchs@dw-world.de)

Podiumsdiskussion ab 18.30 Uhr

Das Thema der Runde: „Pan-Islamische Identität oder Erhalt der Kulturnation? Die Erfahrung Bangladeschs“.

In der islamischen Welt wird die Frage der kulturellen Identität heftig diskutiert: Steht die religiöse Identität über den nationalen, regionalen oder den kulturellen Besonderheiten des Volkes? Oder ist die staatsübergreifende „pan-islamische“ Ebene entscheidend für alle Moslems?

Die Geschichte Bangladeschs ist seit sechs Jahrzehnten von dieser Frage geprägt. Obwohl die Teilung des indischen Subkontinents nach dem Ende der Kolonialherrschaft aufgrund der religiösen Identität erfolgte, fühlte sich das bengalische Volk im damaligen Ostteil von Pakistan in ihrer sprachlich-kulturellen Identität vernachlässigt.

Es diskutieren (in englischer Sprache): S.E. Mosud Mannan, Botschafter der Volksrepublik Bangladesch, Berlin, Peter Custers, Journalist und Wissenschaftler, Niederlande, Ingo Ritz, Geschäftsführer, NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V., Edda Kirleis, Evangelischer Entwicklungsdienst EED e.V., Referat Asien und Pazifik, Bonn, und Abdullah Al-Farooq, Deutsche Welle, Bengali-Redaktion. Es moderiert Thomas Bärthlein, Deutsche Welle.

Autorin: Claudia Fuchs

Redaktion: Berthold Stevens

default

Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com