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Reise

Zugspitze: Bergwelt und Winterfreuden

Die Zugspitze ist mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Mit dem Zugspitzplatt ist es das höchstgelegene und schneesicherste deutsche Skigebiet - von November bis April ist hier Saison.

Die Zugspitze, im Hintergrund schneebedeckte Berge

Die Zugspitze

Neben dem Skizirkus auf den Gletschern gibt es Winterfreuden auch im Tal. Abseits des Pistentrubels können Wanderer und Eiskletterer zum Beispiel in der Partnachklamm ihre eigenen Abenteuer in wilder Natur erleben.

Zu Füßen der Zugspitze liegt Garmisch-Partenkirchen, einer der bekanntesten Urlaubsorte in Bayern. Viele historische Häuser sind mit "Lüftlmalerei" geschmückt, einer Fassadenkunst mit religiösen und bäuerlichen Motiven. Berühmtester Einwohner war der Komponist Richard Strauss. Seine Villa ist heute Museum. Mit der "Alpensinfonie" hat er der Bergwelt seiner Heimat ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Wegen ihrer gefährlichen Steilhänge galt die Zugspitze lange als unbezwingbar. Erst im Jahr 1820 stand ein Bergsteiger, Joseph Naus, ganz oben. Heute geht es schnell zum Gipfel - mit der Eibsee-Seilbahn in nur 10 Minuten. Vom Gipfelplateau ist der Weitblick bei gutem Wetter überwältigend. Das Panorama reicht über die bayerischen Alpen, über die Berge Österreichs und der Schweiz bis nach Italien.

Autor: DW-TV
Redaktion: Pia Gram

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