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Kultur

"Zu wenig Informationen"

Die Angst vor der Lungenkrankheit SARS ist weit verbreitet. DW-WORLD-User äußern ihre Meinung.

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Was meinen Sie?

Es fährt kein Bus mehr

Jetzt befindet sich China in einer Panik-Situation. SARS breitet sich aus, die Schulen und Geschäfte sind geschlossen. Seit zwei Wochen fährt kein Bus mehr von Tianjing Jinxian nach Peking. Es gibt immer weniger Menschen auf der Straße. Am Mittwochabend gab es kleine Erdbeben, über die das Fernsehen gar nicht erst berichtete.

Li Guozhi, China

Asien ist groß

SARS wird hier bei uns in Deutschland nicht unterschätzt, hoffe ich. Aber in China wurde diese hochansteckende Krankheit am Anfang gar nicht ernst genug genommen! Wenn es so weiter geht, wird es wohl in China ein komplettes Reiseverbot für die Einheimischen geben. Ist auch richtig so. Wenn SARS bei uns so verbreitet wäre, sollte dieses bei uns auch mit Reiseverbot gestoppt werden.

Aber man darf auch nicht vergessen, dass Asien sehr groß ist! In den Medien heißt es immer: "Die Ausbreitung von SARS in Asien". Stimmt doch gar nicht! Es gibt dort auch noch Länder, in denen SARS fast oder gar nicht auftritt, zum Beispiel Sri Lanka oder die Malediven. Dort kann man auch hinreisen. Hoffen wir, dass die Krankheit bald gestoppt wird, und noch viele Menschen gerettet werden können!

Sven Piwecki

Hysterische Berichterstattung bei DW-WORLD?

Der Artikel von Shi Ming entlarvt sich selbst mit Sätzen wie: "Die Gerüchteküche will wissen, dass japanische Konzerne von ihrem Plan Abstand genommen hätten, das größte Ölfeld in Nordostchina aufzukaufen, um es zu sanieren." Als Teil einer hysterischen und wenig rationalen Berichterstattung, die letztendlich die tatsächlich zu befürchtenden negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft verstärken.

Wolfgang Niedermark

Forschungsteams gebunden?


Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Konzentration auf SARS die Aktivitäten in der Forschung gegen Krankheiten wie Malaria und AIDS reduziert, weil Forschungsteams für SARS gebunden werden?

Christian Muehlenberg, zurzeit Khartoum

Zu wenig Informationen

Was hat die Weltgesundheitsorganisation WHO in Shanghai festgestellt? Wie sind die medizinischen Verhältnisse dort? Sind dort auch so viele SARS-Fälle verheimlicht worden? Es gibt viel zu wenig Informationen über SARS, zum Beispiel bei Kindern. In Deutschland reagieren die Menschen hysterisch, wenn sie Chinesen nur von Weitem sehen, oder hören, dass man aus China kommt.

Nora Collins

Hinweis: Die Zitate geben die Meinung der Autoren und nicht der Redaktion wider. DW-WORLD behält sich vor, eingesandte Meinungsäußerungen zu kürzen und zu redigieren.