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Kultur

Zu Tode gespielt

Nach 86 Stunden ununterbrochenem Computerspiel ist ein
Südkoreaner vermutlich an Kreislaufversagen gestorben. Der
arbeitslose 24-Jährige wurde am Dienstag (8.10.02) tot in einem Internetcafe in Kwangju gefunden. Nach Zeugenaussagen war der Mann seit Freitag praktisch nicht vom Computer gewichen und hatte in dieser Zeit weder
ordentlich geschlafen noch gegessen. Am Dienstag brach er vor dem Ladentisch zusammen, erlangte sein Bewusstsein aber bald wieder und ging zur Toilette, wo er später tot aufgefunden wurde. Bei ersten Ermittlungen schloss die Polizei die Möglichkeit eines Mordes aus.

Südkorea ist eines der internetfreundlichsten Länder der Welt und besitzt etwa 22.000 Internetcafes, von denen viele rund um die Uhr
geöffnet sind.

  • Datum 09.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2jmh
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